Gössner exklusiv: Mit neuer Waffe ganz nach vorn?

Miriam Gössner steckt derzeit mitten in der Vorbereitung auf die neue Biathlon-Saison, die am 25. November im schwedischen Östersund startet. Die 26-jährige aus Garmisch will nach einem misslungenen letzten Weltcup zurück zur internationalen Spitzenklasse und steht vor dem vielleicht wichtigstem Winter ihrer Karriere.

Mit sport.de sprach die Staffelweltmeisterin von 2012 über den aktuellen Stand der Saisonvorbereitung, die eigenen Zielsetzungen für 2016/2017 und den Blick auf die heimische und internationale Konkurrenz.

Frau Gössner, wie sieht derzeit die Trainingsarbeit bei Ihnen aus? In welchen Formen wird trainiert, knapp einen Monat vor Saisonbeginn?

Miriam Gössner: Ich habe meine Trainingsgruppe zu Hause in Garmisch, außerdem trainiere ich nachmittags auch viel alleine. Natürlich sind wir auch mit der DSV-Mannschaft zu vielen Lehrgängen unterwegs. Das ist also ganz unterschiedlich. Es wird immer noch viel auf Skirollern trainiert, beim letzten Lehrgang ging es am Dachstein für die Mannschaft zum ersten Mal auf den Schnee. Joggen steht auch noch auf dem Programm sowie natürlich Komplextraining, also Laufen und Schießen.

Im September sind Sie bei den Deutschen Biathlonmeisterschaften Neunte in der Pokalwertung geworden, in die Ergebnisse von fünf ausgetragenen Wettkämpfen fließen. Wie waren Sie insgesamt mit Ihren Leistungen bei den Sommerrennen zufrieden?

Läuferisch hat es sehr gut gepasst. Das hat mich selbst etwas überrascht, weil ich auf dem Skiroller sonst nie so schnell unterwegs bin. Im Schießen konnte ich noch nicht das zeigen, was ich eigentlich wollte. Ich muss aber zu meiner Verteidigung sagen, dass ich erst kurz davor meine neue Waffe bekommen habe. Das hat dann noch nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte – aber ich arbeite dran!

Ihre neue Sportwaffe soll Ihnen zu besseren Schießleistungen verhelfen. Erklären Sie bitte einmal, was sich genau verändert hat.

Es ist ganz einfach: Der Schaft der neuen Waffe ist ein bisschen kürzer als der alte, wodurch die Waffe insgesamt auch kürzer ist. Der Sinn und Zweck des Ganzen ist natürlich, dass ich mir eine Steigerung im Schießen erhoffe. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme mit der Umstellung, das war erst gar nicht so leicht für mich. Mittlerweile komme ich aber schon ganz gut zurecht….

Das komplette Interview findet ihr hier:
Quelle: http://www.sport.de/news/ne2468996/goessner-exklusiv-mit-neuer-waffe-ganz-nach-vorn/

Quelle: Sport.de