Zollskimeisterschaften – 24.03.2016

Foto: Mario Mekas

Bevor es in den wohlverdienten Urlaub ging, mussten die Biathleten, Langläufer und Alpinen die beim Zoll sind, an der jährlichen Meisterschaft teilnehmen. Also auch unsere Miri als 1. Zollhauptwachtmeisterin, ebenso wie Laura Dahlmeier, Franziska Preuß und Maren Hammerschmidt. Vanessa Hinz konnte leider nicht teilnehmen, da sie am Montag noch in Russland verweilen musste. Sie hatte ihren Reisepass nicht zur Hand und durfte vorerst nicht mit den anderen in die Heimat fliegen. Inzwischen ist aber auch sie wieder in Deutschland.

Eröffnet wurden die Meisterschaften am Dienstag traditionell mit der Eröffnungszeremonie. Das Gewehr blieb bei den Damen im Schrank, lediglich die Herren mussten sich am zweiten Tag einer Patrouille stellen.

Foto: Michael Lenz

Am Mittwoch stand dann der erste von zwei Wettkämpfen an, die Damen mussten über die 5km Sprint Strecke ran. Erneut konnte Miri ihre starke Laufform aufblitzen lassen und beendete den Sprint auf Rang 1 vor der Italienischen Langläuferin Lucia Scardoni und Marie Dorin Habert aus Frankreich. Franziska Preuß wurde 7, Laura Dahlmeier beendete das Rennen auf Rang neun und Maren Hammerschmidt belegte Platz 14.

Am Donnerstag startete Miri mit der Langläuferin Hanna Kolb in die Sprintstaffel. Die beiden liesen alle hinter sich und entschieden dieses Rennen für sich. So konnte Miri auch im zweiten Rennen am Ende ganz oben auf dem Podest stehen. Platz zwei ging an Lucia Scardoni und Greta Laurent vor dem Biathlon Duo Justine Braisaz und Marie Dorin Habert. Franziska Preuß wurde mit Julia Begel fünfte. Laura Dahlmeier und Maren Hammerschmidt nahmen an diesem Rennen nicht teil. Das nennen wir mal einen perfekten Abschluss des vergangenen Winters.

Wir wünschen Miri und allen anderen Athleten nun einen wohlverdienten Urlaub und trainingsfreie Zeit 🙂 -LS

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Weltcupfinale in Khanty Mansisk 21.03.2016

Direkt von Oslo aus ging es zum Weltcupfinale ins sibirische Khanty Mansisk. Zum vorerst letzten Mal machte hier der Weltcupzirkus Halt, denn in der kommenden Zeit wird Tyumen der russische Austragungsort sein.

Foto: Vanessa Hinz Facebook

Los ging es am Donnerstag mit dem Sprint über die 7,5km. Für Miri ging es mit der Starnummer 40 ins Rennen, gleich auf der ersten Runde ließ sie wieder mal ihre starke Laufleistung aufblitzen, sie war nur 4,7sek langsamer als die dort schnellste Kaisa Mäkäräinen. Beim liegenden Anschlag scheinte es bei den Deutschen Damen wie verhext, Miri war die Erste und leider auch einzige Deutsche, die eine fehlerfreie liegende Serie hinlegte. Im stehenden Anschlag schoss sie schnell, konnte aber leider ebenfalls nicht fehlerfrei bleiben, was ihr zwei Strafrunden bescherte. Dank der 6 Gesamtlaufzeit belegte die Garmischerin einen guten fünfzehnten Rang.

Ganz oben stehen durfte am Ende die Finnin Kaisa Mäkäräinen, die sich zwar einen Fehler am Schießstand leistete aber mit einer starken Laufleistung diesen kompensieren konnte. Platz zwei ging an die Gesamtweltcupsiegerin Gabriela Soukalova, die ebenso wie die drittplatzierte Dorothea Wierer fehlerfrei blieb.

Beste Deutsche an diesem Tag war Franziska Preuß (1-0) auf Rang 6. Franziska Hildebrand (1-0) beendete das Rennen auf dem 11 Platz. Auf Rang 24 kam Maren Hammerschmidt (1-1) ins Ziel. Bei Nadine Horchler, die sich ihren Starplatz durch den Sieg im IBU Gesamtcup sicherte, stand am Ende ein 31 Platz zu Buche. Eine für sie ungewohnte Position belegte die Verfolgungsweltmeisterin Laura Dahlmeier, sie leistete sich insgesamt drei Fehler und landete auf dem 36 Platz. Vanessa Hinz (1-2) wurde 55.

Am Samstag stand der Verfolger auf dem Plan. Heute wollten am Schießstand einfach nicht alle Patronen ins Schwarze. Gleich im ersten Anschlag musste Miri zweimal in die Strafrunde abbiegen, diese musste sie dann bei den weiteren Anschlägen abermals besuchen, sie leistete sich am Schießstand insgesamt 7 Fehler (2-1-2-2) und kam am Ende auf dem 43 Rang ins Ziel.

Den Verfolger gewinnen konnte die Sprintsiegerin Kaisa Mäkäräinen (1-0-1-0), die somit einen Doppelerfolg feiern konnte. Von Platz 10 auf 2 lief die Französin Marie Dorin Habert (0-0-0-1). Rang drei ging schon wie beim Sprint an Dorothea Wierer (0-0-1-0) aus Italien, die sich auf der Schlussrunde gegen Gabriela Soukalova (1-0-0-1) und Franziska Preuß (0-1-0-0) durchsetzen konnte.

Franziska Hildebrand (0-1-0-1) kam auf Rang 13 ins Ziel. Platz 16 und 17 gingen an Laura Dahlmeier (0-1-2-0) und Maren Hammerschmidt (0-1-0-2). Nadine Horchler (0-1-0-1) beendete das Rennen auf Platz 29. Vanessa Hinz (1-1-1-2) wurde 46.

Foto: Biathlon im Ersten (Facebook)

Am Sonntag sollte der Weltcup mit den Massenstarts sein Ende finden. Doch sehr starke Windböen machten einen Start unmöglich. Die Sicherheit von Athleten, Zuschauern, Helfern und Betreuern sollte aber immer im Vordergrund stehen und deshalb war das die einzig richtige Entscheidung. Die Strecke war kaum noch befahrbar und am Schießstandbereich stürzte sogar ein Flutlichstrahler auf die Schießbahn. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Miri gewinnt mit ihren Mannschaftskolleginnen zwei Weltcupkugeln

Foto: Andrei Ivanov (Facebook)

Die Nationenwertung der Damen konnten die DSV Athletinnen mit 11412 Punkten doch sehr deutlich für sich entscheiden. Platz zwei belegten die Tschechinen mit 11034 Punkten vor den drittplatzierten Französinnen (10871). Bei den Herren gewannen die Norweger (11945) vor den DSV Herren (11664) und den Russen (11448).

Die kleine Weltcupkugel für die Staffel der Damen ging ebenfalls an Deutschland. Hier ging es etwas enger zu, die DSV Damen konnten sich den ersten Platz mit 235 Punkte sichern. Nur einen Punkt weniger, mit 234 hatten die Ukrainerinnen, die somit Platz zwei belegten vor den Tschechinnen mit 228 Punkten. Bei den Herren belegten die Norweger (282) Platz 1, vor Russland (255) und Deutschland (236).

Bei den Herren ging sowohl die Gesamtweltcupkugel, als auch alle Weltcupkugeln der Einzelrennen an den Franzosen Martin Fourcade. Bei den Damen sicherte sich Gabriela Soukalova aus Tschechien alle Kugeln (Gesamtweltcup und Einzelwertungen) außer die über die 15km Einzel, diese ging an die Italienerin Dorothea Wierer.

Gesamtweltcupwertung

5 Hildebrand – 793

6 Dahlmeier – 786

12 Preuß – 533

23 Miri – 350

25 Hammerschmidt – 321

26 Hinz – 304

60 Kummer – 79

63 Horchler – 69

78 Horchler N – 22

Jetzt geht es für die Zoll-Athleten noch zu den Zollmeisterschaften in die Lenzerheide, bevor sie dann in den wohlverdienten Urlaub entlassen werden. -LS

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In search of the Worldchampion – Die Welt zu Gast in Oslo

Foto: Miriam Gössner Facebook

Foto: Miriam Gössner Facebook

Vom 03.03.16 – 13.03.16 wurden am traditionellen Holmenkollen in Norwegen die alljährlichen Titelwettkämpfe der Biathleten ausgetragen. Leider erhielt unsere Miri bei ihrer halben Heim-WM keinen Einsatz und war nur als Ersatzfrau mit dabei. Dies hat sie jedoch nicht davon abhalten können die deutschen Athleten kräftig anzufeuern, gute Laune zu verbreiten und bei den Skitests mitzuhelfen. Die WM wurde mit der Mixed Staffel eröffnet. Für Deutschland gingen Franziska Preuß, Franziska Hildenbrand, Arnd Peiffer und Simon Schempp in die Loipe. Lediglich den Franzosen musste sich das deutsche Quartett geschlagen geben und konnte sich die Silber Medaille vor den Norwegern sichern.

Am dritten Tag der diesjährigen WM durften die Männer auf die 10KM Sprintstrecke. Nach einem lupenreinen Schiessergebnis und abermals grandiosen Leistung in der Loipe, konnte Martin Fourcade eine weitere Gold-Medaille die seine nennen. Hervorragender zweiter wurde ebenfalls mit 0 Fehler der Altmeister Ole Einar Bjørndalen und sicherte sich somit seine 41. WM Medaille. Die Medaillenränge werden komplettiert durch Sergey Semenov, der den dritten Platz belegen konnte.

Deutsche Platzierungen: 7) Arnd Peiffer (0+0); 8) Simon Schempp (1+0); 19) Erik Lesser (0+2); 33) Benedikt Doll (1+2)

Auch die Damen gingen an diesem Tag in die Loipe und absolvierten ihre Sprintstrecke von 7,5 KM. Groß auftrumpfen konnte hier die quirlige Tiril Eckhoff, die sich vor Marie Dorin Habert (0+0) die goldene Medaille sichern konnte, und sich hiermit einen großen Traum erfüllte. Ausgezeichnete Bronze-Medaillen Gewinnerin wurde Laura Dahlmeier, die Kämpferin vor dem Herren, die Königin der Schlussrunden.

Weitere deutsche Platzierungen: 10) Franziska Hildenbrand (0+0); 13) Franziska Preuß (1+0); 61) Vanessa Hinz (2+2)

Am Tag darauf fanden die beiden Jagdrennen statt. Bei den Männern triumphierte einmal mehr der schnelle Franzose Martin Fourcade (0+0+1+2) vor Ole Einar Bjørndalen (1+0+0+1) und Emil Hegle Svendsen (0+0+0+1).

Deutsche Platzierungen: 7) Erik Lesser (0+0+0+2); 13) Arnd Peiffer (0+0+1+2); 18) Simon Schempp (1+2+0+1); 39) Benedikt Doll (2+2+1+1)

Fotos: Linda Sailer / Miri Gössner

Fotos: Linda Sailer / Miri Gössner

Bei den Damen konnte sich der Duracell Hase – Laura Dahlmeier (0+0+0+0) durchsetzen und gewann ihre erste goldene Medaille in einem Einzelrennen. Die Grundlage zum WM Titel hatte sie mit ihrer sauberen Arbeit am Schießstand gelegt. Silber gewann die Italienerin Dorothea Wierer (0+1+1+0), Bronze ging an Marie Dorin Habert (0+0+2+1). Knapp am Podest vorbei landete Franziska Hildebrand auf Rang 4.

Weitere deutsche Platzierungen: 6) Franziska Preuß (0+0+0+0)

Am 9.3.16 gingen die Damen auf die längste Distanz – den 15 KM. Dieses Rennen für sich entscheiden konnte Marie Dorin Habert (0+0+0+1), die sich somit ihre 4. Medaille sichern konnte. 2. und somit Silber-Medaillen Gewinnerin wurde die Mannschaftskollegin von Marie – Anais Bescond (0+0+0+1). Auch die deutschen Farben leuchteten wieder bei der Siegerehrung, denn Laura Dahlmeier (1+0+1+0) holte aus zum dritten Streich und gewann die Brozene Medaille.

Weitere deutsche Platzierungen: 6) Franziska Hildenbrand (1+0+0+0); 27) Maren Hammerschmidt (0+1+2+0); 37) Vanessa Hinz (0+2+0+1)

Einen Tag später ging es dann auch für die Männer der Schöpfung auf die lange Distanz. Am Ende ging der WM Titel wieder an den Franzosen – Martin Fourcade (0+1+0+0), Silber ging an Dominik Landertinger (0+0+0+0), Bronze an seinen Mannschaftskollegen Simon Eder, der ebenfalls am Schießstand fehlerfrei bleiben konnte.

Weitere deutsche Platzierungen: 7) Erik Lesser (0+1+0+0); 9) Andi Birnbacher (0+0+1+0; 13) Benedikt Doll (0+1+1+1).

Foto: Viessmann Facebook

Fotos: Viessmann Facebook

Als nächstes standen die Staffelrennen auf dem Rennplan. Den Anfang machten die Damen. Das deutsche Quartett ging mit Franziska Preuß, Franziska Hildenbrand, Maren Hammerschmidt und Laura Dahlmeier an den Start. Nach einem anfänglichen Schock (Sturz Preuß) zeigten die Mädels eine super Leistung und konnten sich am Ende die Bronze Medaille sichern. Gold ging an die Gastgeber, welche ihre besten Leistungen in den Schnee und in die Scheiben zauberten. Silber gewann das Quartett aus Frankreich. Einen ähnlich guten Tag erwischten die männlichen Kollegen der Norwegerinnen einen Tag später und konnten den Titel wieder zurück nach Norwegen bringen. Auf Rang 2 landeten die deutschen Jungs, die ebenfalls eine tolle Leistung gezeigt haben. Die Überraschung der WM vollbrachten die Canadier, die sich die Bronzene Medaille sichern konnten.

All good things come to an end

So ist es auch bei dieser WM… Den Schluss bildeten die beiden Massenstarts Rennen.

Bei den Damen konnte sich erneut Marie Dorin Habert (0+0+0+0) durchsetzen. Um Platz 2 und 3 entfachte auf der Schlussrunde ein unglaublicher Fight, der letzten Endes zu Gunsten von Laura Dahlmeier (0+0+1+0) ausging. Sie schaffte es keine Geringere als Kaisa Mäkäräinen (0+0+1+0) in Schach zu halten und überquerte die Ziellinie vor der Finnin – Silber! Wuhu

Weitere deutsche Platzierungen: 8) Franziska Preuß (1+0+1+0); 14) Franziska Hildenbrand (1+0+0+0)

Bei den Männern zeigte Johannes Thingnes Boe (0+0+1+0), Martin Fourcade (1+0+0+0) was eine Harke ist und holte sich, nach zwei vierten Plätzen in den anderen Einzelwettkämpfen, Gold vor dem Franzosen. Die Bronze Medaille ging an den Altmeister – Ole Einar Bjørndalen.

Weitere deutsche Platzierungen: 5) Arnd Peiffer (1+0+0+0); 14) Erik Lesser (0+0+0+2); 18) Benedikt Doll (0+0+1+2); 19) Simon Schempp (0+0+1+2) – Betty Newman

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Foto: Miriam Gössner Facebook

Foto: Miriam Gössner Facebook

Welcome to the USA

Vom kanadischen Canmore ging es mit einer 20stündigen Busfahrt weiter nach Presque Isle im amerikanischen Bundesstaat Maine. Das Nordic Heritage Center ist nach der Saison 10/11 wieder einmal Austragungsort von Biathlon-Wettkämpfen, bei denen sich vor allem die Amerikaner gut präsentieren wollten. Die zweite Übersee Woche startete mit dem Sprint, bei dem die Tschechin – Gabriela Soukalova 0/0 – ihren dritten Saisonsieg feiern konnte.

Überraschende Zweite wurde die US Amerikanerin – Susan Dunklee (17,8 mit 0/0) vor der Polin Krystyna Guzik (+19,1 mit 0/0).

Miri ging mit der Startnummer 15 in das Rennen und lieferte mit der 2. schnellsten Laufzeit mal wieder eine super Leistung in der Loipe ab. Im liegenden Anschlag kam sie mit einem Fehler davon und konnte somit zügig auf die Strecke zurückkehren. Nach der zweiten 2,5 KM Schleife war der stehende Anschlag an der Reihe. Hier wurden leider nur 2 der 5 Scheiben weiss, weshalb Miri erst einmal in die Strafrunde abbiegen musste, bevor sie zurück auf die Strecke durfte. Am Ende sprang der 22. Platz heraus (+1:28 mit 1/3) heraus. Beste Deutsche wurde Luise Kummer auf Rang 20, Franziska Preuss überquerte die Ziellinie als 36.te, Karolin Horchler kam als 55.te ins Ziel. Miri im Interview mit der ARD: „Liegend war eigentlich okay. Stehend weiß ich nicht, woran es gelegen hat“.

Verfolgung – vom Winde verweht / Wo ist denn nur meine lange Wollunterwäsche geblieben

Foto: Miriam Gössner Facebook

Foto: Miriam Gössner Facebook

Auf das Sprintrennen folgte das sogenannte Jagdrennen – die Verfolgung. Der an diesem Tag herrschende, tückische Wind und die klirrende Kälte bereiteten allen Athletinnen große Probleme, weshalb viele Fehler produziert wurden. Auch die deutschen Mädels, allen voran Miri, wurden nicht verschont und mussten ordentlich in der Strafrunde kreiseln. Obwohl Gabriela Soukalova am Start fast ein Fehlstart hinlegte, blieb die Tschechin ruhig, meisterte die Bedingungen am besten (0/0/3/0) und konnte somit das Verfolgungsrennen gewinnen und das Double perfekt machen. Sie verwies damit Kaisa Mäkäräinen (0/1/2/0 mit 34,0 Rückstand) und Marie Dorin Habert (1/0/4/0 mit 38,8 Rückstand) auf die Plätze 2 und 3. Beste Deutsche wurde Franziska Preuss nach einer imposanten Aufholjagd mit Rang 14 (0/1/1/0). Als 35. kam Luise Kummer (2/0/2/1) ins Ziel. Miri überquerte am Ende als 41. die Ziellinie (1/2/3/2), Karolin Horchler komplettierte das Ergebnis mit Rang 42 (0/0/1/2).

Ehre wem Ehre gebührt – Fantastischer Platz 3 für die deutschen Damen

Aufgrund der für den Sonntag vorhergesagten -30 Grad, wurde das Staffelrennen der Damen auf den Samstagabend verschoben. Die deutschen Mädels gingen wie folgt an den Start. 1) Franziska Preuss; 2) Luise Kummer; 3) Miri; 4) Karolin Horchler.

Franzi zeigte eine beherzte Schießeinlage im liegenden Anschlag und konnte ohne Nachlader als Führende den Schießstand verlassen. Auch ihre zweite Schiesseinlage konnte sich sehen lassen, mit einem Nachlader ging sie fast zeitglich mit der Schweizerin Selina Gasparin zurück auf die Strecke.

An Position drei liegend konnte Franziska Preuss knapp hinter der Schweiz und der Ukraine an Luise Kummer übergeben. Luise zeigte ein klasse Rennen und leistete sich beim ersten Schießen keinerlei Blöße und konnte den Schießstand als Erste verlassen. Beim zweiten Schießen verfehlte die Thüringerin eine Scheibe, was sie jedoch schnell mit einem Nachlader erledigt hatte. Auf der Strecke jedoch ließ sie einige Sekunden liegen, und wechselte letzten Endes hinter Russland auf Miri.

Miri konnte recht schnell das Loch zu der Russin Podchufarova auflaufen und kam zusammen mit ihr zum ersten Schießen. Eine Scheibe wollte nicht auf Anhieb weiss werden, jedoch konnte Miri auch die letzte Scheibe mit dem ersten Nachlader weiss färben und wieder die Verfolgung der Russin aufnehmen. Einmal mehr bot Miri eine tolle Laufleistung an und schloss zusammen mit Gabriela Soukalova erneut zur Russin Podchufarova auf. Im dann folgenden stehenden Anschlag verfehlte Miri leider einige Scheiben und musste in die Strafrunde. Miri, eine Kämpferin vor dem Herren, gab auf der Schlussrunde noch einmal alles und wechselte auf Rang 5 liegend mit 41,7 Sekunden Rückstand auf Karolin Horchler.

Karolin leistete sich beim ersten Schießen einen Fehler – Nachlader – Treffer. Somit konnte sie sich zwischenzeitlich auf Podestplatz drei nach vorne schieben. Lange dauerte es allerdings nicht, da musste Karolin die Staffeln der Ukraine und von Polen ziehen lassen.  Beim letzten Schiessen spielte Karolin ihre Stärke am Schiesstand aus und konnte ohne Fehler zurück auf die Strecke kehren und war plötzlich auf Rang 2. Die Tschechin Vitkova war allerdings bereits enteilt und nicht mehr einzuholen. 23,6 Sekunden Vorsprung vor der polnischen Staffel, 29,9 Sekunden vor der Ukraine hatte Karolin, doch Schienbeinschmerzen ließen Sekunden um Sekunden dahin schmelzen. Erst kurz vor der erlösenden Ziellinie musste sie sich der heran fliegenden Ukrainerin Pidhrushna  geschlagen geben. Dennoch reichte es am Ende zu einem fantastischen 3. Platz.  – Betty Newman

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Erster Übersee Weltcup ist geschafft – 07.02.2016

Das erste Mal seit 22 Jahren machte der Biathlonzirkus wieder halt im kanadischen Canmore. Die Kleinstadt in Alberta liegt in etwa 110km westlich von Calgary. Mit vor Ort war auch Miris Heimtrainer Bernhard Kröll, er war für Tobias Reiter (Erholungspause) mit nach Kanada gereist.

Windlotterie beim 7,5Km Sprint

Foto: Miriam Gössner Facebook

Miri eröffnete den Sprint mit Startnummer eins, was sich am Ende als nicht ganz optimal herausstellte. Denn hinten raus wurde die Strecke schneller und der Wind lies nach. Dieser wurde Miri nämlich zum Verhängnis. Im liegenden Anschlag konnte sie vier Scheiben abräumen, einmal musste sie in die Strafrunde abbiegen, in dieser wurde an diesem Tag sehr oft gekreiselt. Im stehenden Anschlag, war bei teilweise kaum beherrschbaren Böen, ein gutes Schießergebniss nur mit viel Glück machbar. Miri hatte dieses Glück leider nicht, sie kämpfte um jeden Schuss, musste aber am Ende jedoch dreimal abbiegen. Mit der vierten Laufzeit lief sie auf Rang 27.

Auch ihre Manschaftskolleginnen Laura Dahlmeier (1-2) und Franziska Hildebrand (3-2), die früh ins Rennen gegangen waren hatten kein Glück, auch die beiden starken Schützinnen mussten Extrameter in Kauf nehmen. „Man muss es nehmen, wie es kommt. Man kann die äußeren Bedingungen nicht ändern. Heute war es schon sehr schwierig“ so Dahlmeier nach dem Rennen. Sie belegten Rang 16 und 43. Die anderen DSV Damen starteten im späteren Feld. Franziska Preuß (0-1) wurde mit Rang 6 beste Deutsche vor Karolin Horchler (1-0) auf Platz 9. Luise Kummer (1-1) belegte den 14 Platz. Das Rennen gewinnen konnte die fehlerfrei gebliebene Ukrainerin Olena Pidrushna vor der Polin Krystina Guzik und Dorothea Wierer aus Italien.

Miri mit starkem 8 Platz im Massenstart

Foto: Miriam Gössner Facebook

Am zweiten Wettkampftag gab es nicht wie üblich nach einem Sprint den Verfolger, sondern ein Massenstart stand auf dem Programm. Mit dabei fünf des Deutschen Skiverbands (Miri, Laura Dahlmeier, Franziska Hildebrand und Franziska Preuß über die Gesamtweltcupwertung und Karolin Horchler konnte sich durch ihr gutes Sprintergebniss als Ortsbeste qualifizieren). Zum ersten Schießen kamen noch alle gemeinsam, Miri kam hier fehlerfrei durch und ging mit der Führungsgruppe auf die zweite Runde. Beim zweiten Anschlag musste sie dreimal in die Strafrunde abbiegen. Im ersten stehenden Anschlag wollte eine weitere Patrone nicht den Weg ins Schwarze finden. Dann aber zeigte sie wieder was sie schon vor dem Weltcupstart in Canmore andeutete „Ich kann schießen“ und blieb beim letzten Anschlag fehlerfrei. Mit einer starken Schlussrunde und der zweiten reinen Gesamtlaufzeit kämpfte sie sich auf den starken 8 Platz vor.

Den Massenstart für sich entscheiden konnte die Italienerin Dorothea Wierer (1-0-0-0 ) vor Marie Dorin Habert (0-0-0-1) aus Frankreich und der Tschechin Gabriela Soukalova (0-0-0-1). Franziska Hildebrand (0-0-1-1) verpasste das Podium nur knapp und wurde 5. Einen Platz vor Miri kam Laura Dahlmeier (1-0-0-1) ins Ziel. Franziska Preuß (1-0-1-0) beendete das Rennen auf Rang 11. Karolin Horchler (0-1-2-1) kam als 23 ins Ziel.

Miri liegt nun auf dem 18.Platz im Gesamtweltcup.

Am Sonntag bei den beiden Mixedstaffeln ging Miri nicht an den Start. Die DSV Staffeln belegten mit Erik Lesser und Luise Kummer (Single Mixed) den siebten Platz. Das DSV Quartett mit Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Arnd Peiffer und Simon Schempp konnten den Weltcup in Canmore auf einem souveränen 1 Rang beenden. -LS

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Miri fliegt in Antholz über die Strecke – 25.01.2016

Der Weltcup machte, nach den anstrengenden Heimweltcups in Ruhpolding, halt im schönen Antholz. Wie eigentlich fast immer meinte es der Wettergott gut und bescherte strahlenden Sonnenschein und gute Bedingungen.

Foto: Manfred Sentkowski

Miri wird 10 im Sprint

Als erstes stand der 7,5km Sprint auf dem Rennplan. Miri ging als erste Deutsche mit Startnummer 13 ins Rennen. Sie probierte, sich das Rennen gut einzuteilen. „Die ersten zwei Runden bewusst auf die Bremse getreten, nicht übertreiben, es kommt zweimal Schießen, nicht sich richtig müde machen davor, sondern es lieber für die Schlussrunde aufheben. Es war heute eher ein taktisches Rennen von mir“, so Miri nach dem Rennen im ZDF Interview.

Um 14:36.30 ging es für Miri dann ab auf die Loipe. Im liegenden Anschlag, zurzeit ihre Wackeldisziplin, wurden zwei Scheiben nicht weiß und sie musste in die Strafrunde abbiegen. Im stehenden Anschlag machte sie es besser, ein Schuss wollte aber dennoch nicht ins Schwarze. Durch ihre überragende Laufleistung konnte sich unsere Garmischerin, vor allem mit ihrer fulminanten Schlussrunde, noch auf einen klasse 10 Rang vorkämpfen. Sie war in der Gesamtlaufzeit ganze 12,2 Sekunden schneller als die zweitschnellste Tiril Eckhoff. Miri´s Fazit nach dem Rennen fiel wie folgt aus: „Ich glaub mit meinem Stehendschießen und auch mit dem Laufen kann ich sehr zufrieden sein, das Liegendschießen, das ist momentan meine Wackeldisziplin. Ich fühl mich nicht ganz so wohl und ja, zwei Fehler sind deutlich zu viel. Schade, aber zum Schluss doch noch ein gutes Ergebnis.“

Den Sprint für sich entscheiden konnte die fehlerfrei gebliebene Russin Olga Podchufarova, die ihren ersten Weltcupsieg feiern konnte. Platz zwei ging an die Lokalmatadorin Dorothea Wierer (0-1) aus Italien, vor der Russin Ekaterina Yurlova, die ebenfalls wie ihre Landsfrau fehlerfrei blieb.

Krankheits- und Verletzungsbedingt nicht am Start waren Laura Dahlmeier (Grippe), Maren Hammerschmidt (Grippe) und Franziska Preuß (Haarriss am Steißbein). Somit waren nur vier DSV Athletinnen am Start. Franziska Hildebrand wurde hinter Miri zweitbeste Deutsche auf Rang 19 mit zwei Schießfehler stehend. Karolin Horchler belegte mit einem Fehler stehend das Rennen auf Rang 50. Bei Vanessa Hinz fehlte, wie sie selber im Interview sagte, die Entschlossenheit am Schießstand und konnte sie sich leider mit 5 Schießfehlern und Platz 70 nicht für den Verfolger qualifizieren.

Auch im Verfolger legt Miri die Laufbestzeit vor

Am Samstag hieß es dann für die besten 60 vom Sprint: Antreten zum Verfolger. Miri nahm mit einem Rückstand von 40sek die Verfolgung auf. An diesem Tag wollte es am Schießstand aber wieder nicht so richtig klappen, mit insgesamt 7 Strafrunden (2-2-1-2) gelang ihr keine Verbesserung der Platzierung und sie kam wieder einmal, dank ihrer sehr starken Laufzeit (14,2 Sekunden schneller als die zweitschnellste Selina Gasparin aus der Schweiz) als 20. ins Ziel. „Ja, es waren drei, vier Fehler zu viel, defintiv. Das kann ich besser, ich weiß nicht wo es liegend momentan hakt, irgendein kleines Detail passt nicht ganz. Und das muss ich einfach finden und da muss ich weiter arbeiten. Ich geb mir momentan so brutal viel Mühe. Ich glaub ich hab noch nie so viel am Schießen gearbeitet, aber es will einfach noch nicht so zusammen passen. Ich hoffe, dass ich es dann doch noch irgendwann zeigen kann in diesem Winter.“ So Miri nach dem Rennen.

Foto: Manfred Sentkowski

Den Verfolger gewann die Russin Ekaterina Yurlova, vor Selina Gasparin und Dorothea Wierer. Karolin Horchler (0-0-0-1) wurde mit Rang 24 zweitbeste Deutsche und verbesserte sich um 26 Plätze. Franziska Hildebrand (0-2-0-2) beendete das Rennen auf Rang 27.

Staffel belegt Rang 10

Zum Abschluss kämpften 19 Staffeln um den Sieg in Antholz. Als Starläuferin für den DSV ging Karolin Horchler auf die Strecke. Die normal sehr sichere Schützin benötigte im liegenden Anschlag alle drei Nachlader, vermied aber eine Strafrunde. Im zweiten Anschlag gingen bis zur fünften Scheibe alle ins schwarze, diese wollte aber nicht auf Anhieb fallen. Aber ein Nachlader reichte Horchler. Mit einem Rückstand von 1:00.4 übergab sie dann an Miri. Diese konnte bereits in der ersten Runde einiges an Zeit gut machen. Bei ihrem ersten Anschlag in diesem Rennen lies Miri aufhorchen und räumte liegend alle Scheiben ab und das, obwohl sie mit einem mulmigen Gefühl an Schießstand kam. Im stehenden Anschlag hatte Miri dann mit ihrem Körper zu kämpfen, denn hier bekam sie die „berüchtigte“ Nähmaschine. Nicht gerade die besten Voraussetzungen fürs Schießen. Sie kämpfte aber um jeden einzelnen Schuss, was am Ende leider nicht belohnt wurde, und sie einmal  in die Strafrunde abbiegen musste. Aber durch ihr starkes Liegendschießen und ihre super Laufzeit hatte sie in der Gesamtzeit nur 10 Sekunden verloren und übergab mit einem Rückstand von 1.09.2 Min auf die dritte Läuferin Vanessa Hinz. „Ich war vor dem Liegendschießen brutal aufgeregt, weil ich wollte unbedingt das schlechte Ergebnis von Ruhpolding vermeiden,  und liegend hat es dann auch echt super geklappt. Ja stehend, wie gesagt ich hab mich gut gefühlt aber dann am Stand, ich bin dagestanden und vom ersten Schuss an hatte ich so wacklige Beine, dass ich mich gar nicht mehr unter Kontrolle hatte. Ich hab versucht zu kämpfen und mindestens die Strafrunde zu vermeiden, aber es ist mir leider nicht gelungen“ so ihr Resümee nach dem Rennen. Vanessa Hinz erging es an diesem Tag auch nicht besser, liegend benötigte sie zwar nur einen Nachlader, stehenden musste sie jedoch ebenfalls einmal in die Strafrunde abbiegen. Sie übergab bereits mit einem Rückstand von 1:53.0Minuten auf die Deutsche Schlussläuferin Franziska Hildebrand, sie konnte aber nicht mehr viel ausrichten. Sie kam liegend ohne Nachlader aus, stehend musste auch sie zweimal nachladen und kam dann am Ende mit einer Gesamtzeit von 1:09.58 Stunden und einem Rückstand von 1:51.8Minuten auf Rang 10 ins Ziel.

Foto: Manfred Sentkowski

Die Staffel gewinnen konnten mit Justine Braisaz, Anais Bescond, Anais Chevalier und Marie Dorin Habert die Damen aus Frankreich vor den Tschechinnen Eva Puskarcikova, Lucie Charvarova, Gabriela Soukalova und Veronika Vitkova. Platz drei ging an das Russische Quartett mit den beiden Siegerinnen aus Sprint und Verfolger, Olga Podchufarova und Ekaterina Yurlova mit ihren Landsfrauen Anastasia Zagoruiko und Ekaterina Shumilova. Die Lokalmatadoren aus Italien belegten Rang 4, ihnen fehlten nur 0,6 Sekunden auf die Russinnen.

Kommende Woche geht’s zum Brislinger

Bevor es zu den Weltcups nach Canmore und Presque Isle geht, wird Miri die kommende Woche dazu nutzen, um mit Gerald Hönig und Sandro Brislinger (Waffenmeister des DSV) an ihrem Anschlag zu tüfteln und gegebenenfalls auch an der Waffentechnik etwas zu ändern. „Ja mir fehlt so ein bisschen die Schulterstabilität beim Liegendanschlag. Das glaub ich, sieht man auch, weil ich immer relativ knappe Fehler schieße, und es einfach daran liegt, dass ich dann in der Bewegung nochmal einen Schuss mitgebe. Oder das der Schuss dann einfach mal links oder rechts weggeht. Das zeigt eigentlich so ein bisschen Instabilität in der Schulter und das will ich natürlich versuchen zu beheben, um dann für die Überseerennen richtig in Schwung zu sein.“ So Miri.

Miri’s Ziele für die kommende Zeit: „Einfach zu schauen, das ich im Liegendschießen wieder die Stabilität bekomme, die ich mal hatte. Dass ich mich wirklich wieder hinlege und sage, okay ich fühl mich sicher und das passt. Und das dieses Rumgesuche an der Schulter, mit dem Druck, endlich mal aufhört. Das ist mein Ziel“! Und genau dafür drücken wir unserer Miri ganz fest die Daumen! Und das sie ihren Weg zu der WM in Oslo nun endlich ohne Rückschläge gehen kann 🙂 Miri, wir glauben an Dich und du schaffst das! – LS

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Ruhpoiding zum Zweiten

Der Weltcup gastierte vergangene Woche erneut im nun winterlichen Ruhpolding. Angefeuert von 9.500 Kehlen in der Chiemgau Arena, starteten die Damen am Donnerstag, den 14.01. mit dem Einzelrennen in die zweite Woche.

Dieses konnte die Italienerin Dorothea Wierer mit vier lupenreinen und schnellen Schießeinlagen für sich entscheiden. Hierbei verwies sie Kaisa Mäkäräinen (+54,8 Sekunden Rückstand 1/0/0/0) und Gabriela Soukalova (+1:09 Minuten Rückstand 0/1/0/0) auf die Plätze 2 und 3. Knapp am Podest vorbei geschrammt ist Franzi Hildebrand. (+1:10 Minuten Rückstand 1/0/0/0)

Copyright: Andrea Schmidt

Foto: Andrea Schmidt

Miri zeigte mit der 4. besten Laufzeit wieder eine sehr gute Leistung in der Loipe (1. Marie Dorin Habert, 2. Kaisa Mäkäräinen, 3. Laura Dahlmeier), am Schießstand konnte sie die guten Trainigsergebnisse leider nicht wiederholen und landete letzten Endes auf Rang 59. (2/1/2/1 mit 6:10 Minuten Rückstand) Weitere Platzierungen der Deutschen: 9. Laura Dahlmeier (0/0/1/1), 22. Maren Hammerschmidt (0/1/0/1); 24. Vanessa Hinz (0/1/0/1); 44. Karolin Horchler (0/2/0/0)

Vor 21.000 Zuschauern wurden am Samstag, den 16.01. die Massenstarts ausgetragen. Nach dem dritten Schießen konnte Franziska Hildebrand die Führung übernehmen. Leider gelang es ihr nicht im abschließenden Schießen fehlerfrei zu bleiben, und somit musste sie sich der Tschechin – Gabriela Soukalova – geschlagen geben. Im Ziel hatte Franzi 13,9 Sekunden Rückstand bei 0/0/0/1. Laura Dahlmeier (0/1/0/1) überquerte die Ziellinie mit einem Rückstand von 24,4 Sekunden. Ein gutes mannschaftliches Ergebnis komplettieren:

Maren Hammerschmidt (Rang 5 mit 0/0/1/1); unsere Miri (Rang 16 mit 1/1/1/2) und Vanessa Hinz (Rang 17 mit 1/0/0/2)

Das Ende des Ruhpoldinger Weltcups bildete die Staffel am 17.01. Für die erkrankte Vanessa Hinz rutschte Karolin Horchler ins deutsche Quartett. Da Franzi Hildebrand geschont werden sollte, gingen die Deutschen mit Karolin Horchler, Miri, Maren Hammerschmidt und Laura Dahlmeier an den Start. Karolin legte mit 0+1 & 0+1 einen souveränen Start hin. Als nächstes war Miri an der Reihe, welche die schnellste Laufzeit auf ihrer Runde in den Schnee zauberte. Am Schießstand jedoch wollten die Scheiben nicht so recht fallen (2+3 & 0+2). In einem Interview nach dem Rennen stand sie trotz großer Enttäuschung und aufsteigenden Tränen ihren „Mann“ und beantwortete die Fragen tapfer. „Das ich liegend 2 Strafrunden schieße, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären. Ich hatte überhaupt nicht das Gefühl, dass es schwierig ist, oder das ich wackle – für mich nicht erklärbar!“

Interview in der Arena Zeitung

Auf Platz 11 liegend übergab Miri an Maren Hammerschmidt. Diese zeigte ein beherztes, überragendes Rennen (0+2 & 0+1) und brachte die deutschen Mädels auf Rang 2. Laura Dahlmeier begab sich dann auf das letzte Viertel des Rennens. Sie bestätigte aufs Neue ihre bestechende Form (0+0 & 0+1) und musste sich auf der Zielgeraden nur ganz knapp der ukrainischen Schlußläuferin – Olena Pidhrushna – geschlagen geben.

Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass wir – der Fanclub von Miri – immer hinter unserer Athletin stehen. Auch dann, wenn die Scheiben nicht so fallen wie gewünscht. Ein Fanclub ist da um die Athleten anzufeuern, zu unterstützen, zu pushen und auch in den Zeiten, in denen sich andere abwenden an der Seite des Athleten zu stehen.

Liebe Mir wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Rennen, bei denen du dann wieder voll angreifen kannst und wirst!

Passend zum Abschluss, möchten wir noch eine Passage eines bekannten Liedes zitieren. „Lass die Leute reden und hör einfach nicht hin. Die meisten Leuten haben ja nichts Besseres zu tun. Lass die Leute reden bei Tag und auch bei Nacht. Lass die Leute reden, das hab´n die immer schon gemacht.“ – Betty Newman

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Ruhpoiding Part 1

 Am Wochenende fand der 1. Weltcup des Jahres 2016 aufgrund Schneemangel nicht wie gewohnt im thüringer Oberhof, sondern im bayrischen Ruhpolding statt.

Am Freitag standen die Sprintwettkämpfe auf dem Programm. Bei diesem konnte Franziska Hildebrand (19:46 0/0) ihren 2. Weltcupsieg erzielen. Franzi verwies Gabriela Soukalova (+0,3 0/0) und Kaisa Mäkäräinen (+2,3 0/0) auf die weiteren Plätze. Laura Dahlmeier konnte sich dank der besten Laufzeit den vierten Platz sichern. Weitere Platzierungen der Deutschen. 13. Vanessa Hinz (+55,1 1/1); 46. unsere Miri (+1,49 1/3); 48. Luise Kummer (+1,59 0/0) und Maren Hammerschmidt (+2,02 0/3)

Bei tiefem Schnee und leichtem Regen machten sich die 60 besten Athletinnen des Sprint auf die Jagd nach Franziska Hildebrand. Nach einem packenden Fight und einer fulminanten Schlussrunde, holte sich Laura Dahlmeier (32:35 0/0/1/0) vor Gabriela Soukalova (+7,3 0/0/0/1) und Dorothea Wierer (+53,9 0/1/0/1). Franziska Hildebrand (+1:24 1/0/1/2) erlaubte sich am Schießstand zu viele Fehler und landete somit auf Rang 9.

Auch bei den übrigen Deutschen lief es am Schießstand nicht ganz rund, weshalb folgende Plätze dabei raus sprangen.

– 29. Vanessa Hinz (+2:40 1/0/3/0)
– 38. Miri (+3:32 1/1/0/2)
– 42. Maren Hammerschmidt (+3:47 1/0/1/1)
– 51. Luise Kummer (+5:04 1/0/1/0)

Als letztes Rennen des Oberhofer Ersatzweltcups fand der Massenstart statt. 20 Schuss, 20 Treffer – mit dieser Grundlage am Schießstand und einer abermals starken Laufleistung, konnte Laura Dahlmeier auch den Massenstart von Ruhpolding für sich entscheiden. Dahlmeier gewann vor Marie Dorin Habert (+15,3 1/0/0/0) und Tiril Eckhoff (+21,9 0/0/01/1). Franziska Hildebrand landete mit 0/1/2/0 und 1:30 Rückstand auf Rang 17. Vanessa Hinz überquerte die Ziellinie 1:52 Minuten nach Laura Dahlmeier – Rang 19 (0/1/1/2). Maren Hammerschmidt, offenbar immer noch mit Lampenfieber wegen dem Heimpublikum, kam mit 7 Fehlern und 3:51 Minuten Rückstand ins Ziel. Miri schloss den ersten Teil in Ruhpolding mit Rang 24 ab.

Nun heisst es erstmal neue Kräfte sammeln, neu fokussieren und ab Mittwoch wieder angreifen im zweiten Teil des Ruhpoldinger Weltcups. – Betty Newman

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12 153 Zuschauer beim 20. City Biathlon in Garmisch – 29.12.2015 

Foto: Karl Wagner, www.kwfotosgapa.de

Am vergangenen Sonntag, den 27.12 wurde in der Garmischer Fußgängerzone zum 20-mal der City Biathlon durchgeführt. Der Skiclub Garmisch ließ sich wieder einmal nicht lumpen und bot mit unserer Miri Gössner sowie Franziska Preuß, Andreas Birnbacher, Karin Oberhofer, Dominik Windisch, Nadine Horchler, Matthias Bischl und Johannes Kühn ein hochkarätiges Starterfeld. Kommentiert wurde das Rennen vom Ruhpoldinger Stadionsprecher Karlheinz Kas.

Insgesamt musste jeder Athlet achtmal, die 500m vom Richard-Strauß-Platz bis zum Bischoffseck laufen und am Schießstand das Gewehr abschnallen. Am Ende hatten dann Franziska Preuß und Andreas Birnbacher die Nase vorne und gewannen das Jubiläumsrennen, Preuß konnte somit ihren Titel aus dem Vorjahr (mit Teamkollege Simon Schempp) verteidigen. Birnbacher freute sich natürlich über den ersten Platz, meinte aber: „Ein sau cooles Event. Da spielt es keine Rolle, wer gewinnt, es macht einfach nur Spaß, hier zu laufen.“ Auf den zweiten Rang liefen Matthias Bischl und Nadine Horchler, die für die erkrankte Laura Dahlmeier eingesprungen war, vor dem Südtiroler Duo Karin Oberhofer und Dominik Windisch. Auf Rang vier landete unsere Lokalmatadorin mit Teampartner Johannes Kühn. „Ich bin überrascht, dass ich hier so gut geschossen habe. Ich bin kein großer Freund dieser Show-Rennen, aber trotzdem sehr zufrieden mit der heutigen Leistung“, so Miri.

Foto: Karl Wagner, www.kwfotosgapa.de

Im Interview mit dem Morgenmagazin der ARD sagte die Garmischerin nach dem Rennen: „Ich glaub das sieht auch jeder, dass es einfach wieder ganz anders geht wie es letztes Jahr gegangen ist. Ich bin wirklich sehr zufrieden, wie die Form momentan ist.“

Der Ski-Club Garmisch erhält das „Grüne Band“

Bevor der Starschuss für das Hauptrennen fiel, kam es noch zu einer Ehrung. Miris Heimatverein erhielt durch den Deutschen Olympischen Sportbund und die Commerzbank AG „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“. Mit dieser Auszeichnung wurde der Skiclub für die konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport belohnt. Das Grüne Band ist mit einer Förderprämie von 5.000€ verbunden, diesen Scheck nahmen Miri und Peter Fischer freudig und stolz entgegen.

Dass der Nachwuchs eins wichtige Rolle spielt, sieht man auch daran, dass es vor dem Hauptrennen immer ein Nachwuchsrennen gibt. In diesem starteten in der vergangenen Zeit auch Athleten, die nun im Profifeld laufen, wie Miri Gössner und Magdalena Neuner

Ein rießen Lob und Annerkennung geht an den Skiclub Garmisch, der eine fantastische Strecke in die Innenstadt zauberte und das alles ohne Naturschnee. Wahnsinnige Leistung!

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Ruhpolding übernimmt für Oberhof

Der wegen Schneemangels abgesagte Weltcup von Oberhof bleibt in Deutschland und wird von Ruhpolding übernommen. Das teilte die Internationale Biathlon Union, nach einer technischen Inspektion, mit. Die geplanten Rennen werden nun vom 08.01 -10.01.2015 in der Chiemgauarena durchgeführt.

Programm:

Freitag, 8. Januar 2016:
11.45 Uhr  Sprint Männer
14.30 Uhr  Sprint Frauen

Samstag, 9. Januar 2016:
12.45 Uhr  Verfolgung Männer
15.15 Uhr  Verfolgung Frauen

Sonntag, 10. Januar 2016:
12.15 Uhr  Massenstart Männer
14.45 Uhr  Massenstart Frauen

Für diejenigen die bereits Eintrittskarten für den Weltcup in Oberhof erworben hatten, behalten diese in Ruhpolding ihre Gültigkeit, ebenso kann aber auch das Geld zurück verlangt werden. Aus Kulanz Grünen hat sich Oberhof dazu entschlossen das Geld zurück zu erstatten. -LS

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Hoch zur Pokljuka…

hieß es am vergangenen Wochenende für die Biathleten. Der letzte Weltcup vor Weihnachten wartete mit einem Sprint, einer Verfolgung und einem Massenstart auf.

Beim Sprint, den die Französin Dorin Habert mit 1,1 Sekunden Vorsprung auf Laura Dahlmeier und 13,0 Sekunden auf Franziska Hildebrand gewinnen konnte, landete Miri mit 1/2 Schießfehlern auf dem Rang 15. Insgesamt zeigten die Deutschen mit den Plätzen 2 – Laura Dahlmeier, 3 – Franziska Hildebrand, 7 – Maren Hammerschmidt, 9 – Franziska Preuß, 13 – Vanessa Hinz und 15 – Miri Gössner eine geschlossene, starke Mannschaftsleistung.

In der am nächsten Tag folgenden Verfolgung konnte Laura Dahlmeier (0+0+0+0) den Spieß umdrehen und landete 18,0 Sekunden vor Dorin Habert (0+0+0+0) und 55,2 Sekunden vor Mäkäräinen (0+0+0+1) auf Rang 1.

Für Miri war dieses Rennen leider eines zum Abhaken. Mit 2+1+1+3 Fehlern am Schießstand plus einer 30 Sekunden Strafe wegen zu frühen Startens, konnte sie nicht mehr viel ausrichten und kam als 41. ins Ziel.

Zum Abschluss stand am 20.12. der erste Massenstart der Saison auf dem Plan. Diesen konnte die Finnin Kaisa Mäkäräinen 11,8 Sekunden vor Gabriela Soukalover und 27,7 Sekunden vor Olga Podchufarova, für sich entscheiden. Im deutschen Team klappte es am Schießstand nicht ganz so gut. Miri landete mit insgesamt 10 Fehlern auf Rang 30. Beste Deutsche wurde Vanessa Hinz auf Platz 9.

Nach einem kräftezehrenden ersten Weltcup Blocks heißt es nun…. driving home for Christmas. Wir wünschen Miri und natürlich auch Euch ein schönes Weihnachtsfest!

Nicht vergessen: am 27.12.15 findet in der Garmischer Fußgängerzone der alljährliche City Biathlon statt. Mit dabei u.a. Miri, Laura Dahlmeier, Andi Birnbacher und Franzi Preuß.

Am 28.12.15 überträgt die ARD am späten Nachmittag die World Team Challange auf Schalke. – Betty Newman

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Platz Drei für Miri in Hochfilzen – 16.12.2015

Am vergangenen Wochenende machte der Weltcupzirkus Halt im österreichischen Hochfilzen. Das winterliche Feeling ließ neben der Strecke leider vergeblich auf sich warten, die Rennstrecke war jedoch in einem guten Zustand. Respekt und Anerkennung an dieser Stelle für das Meisterwerk, die Strecke bei den Verhältnissen, so zu präparieren.

© Manfred Sentkowski

Am Freitag stand mit dem Sprint das erste von drei Rennen auf dem Plan. Miri ging bereits mit Startnummer 11 ins Rennen, vor ihr waren schon einig Favoriten auf die Strecke gegangen. Kaum hatte sie den Startbereich verlassen, lief sie, wie schon in den Rennen zuvor, eine starke erste Runde. Beim Liegend Anschlag konnte Miri das bestätigen, was sie der Presse am Vortag angekündigt hatte und räumte alle Fünfe ab. „Es stört mich brutal, dass die Leute denken, ich kann nicht schießen. Ich kann das und das werde ich zeigen“. Im stehenden Anschlag wollte die dritte Scheibe nicht fallen, was ihr eine Strafrunde einbrachte. Mit der vierten Laufzeit (1. Mäkäräinen 2. Eckhoff 3. Dorin Habert) kam sie dann als Zweite ins Ziel. Noch musste sie aber zittern, denn durch ihre niedrige Startnummer waren noch einige Athletinnen auf der Strecke. Es sah lange nach einem zweiten Platz aus, doch dann kam mit Maren Hammerschmidt (Startnummer 106) eine weitere DSV Athletin. Sie konnte zweimal fehlerfrei bleiben und verwies Miri im Ziel auf den dritten Rang. Platz ein sicherte sich ihre DSV Kollegin Franziska Hildebrand, die ihren ersten Weltcupsieg feiern konnte. Somit war der Tripple Erfolg der Deutschen Damen perfekt. Laura Dahlmeier landete in ihrem ersten Rennen der Saison mit einem Schießfehler auf Rang 6. „Ich freu mich wirklich sehr, dass ich wieder auf dem Podium stehen konnte und habs auch sehr genossen“ sagte Miri nach dem Rennen glücklich im DSV Interview.

Quelle: Miriam Gösner Facebook, Foto: © foto-deubert.de

Am Samstag ging es mit dem Verfolger weiter. Auch hier konnte Miri mit ihrem 15 Platz überzeugen und Weltcuppunkte sammeln, was ihr nach dem zweiten Weltcupwochenende den 10. Platz im Gesamtweltcup bescherte. Der Verfolger sollte ein ziemlich enges und hartes Renne werden, die Damen haben inzwischen eine ziemlich große Leistungsdichte, da kann schon ein Fehler zu viel sein. Beim ersten Schießen räumte Miri alle Scheiben ab und ging als vierte auf die zweite Runde hinter den ebenfalls fehlerfrei gebliebenen Hildebrand, Hammerschmidt und Dahlmeier. Aus dem deutschen Führungsquartett wurde nach dem 2. Liegendanschlag ein Trio. Miri musste einmal in die Strafrunde und ging dann als 6 mit Franziska Preuß im Schlepptau auf die Runde. Beim Dritten und vierten Schießen musste sie erneut einmal und dann zweimal in die Strafrunde abbiegen. Ganz oben stand mit Laura Dahlmeier wiederum eine Deutsche, ebenso wie mit Maren Hammerschmidt auf zwei, Dritte wurde die Tschechin Soukalova vor Franziska Hildebrand.

Ein bisschen enttäuscht waren wir, dass Miri am Sonntag nicht im Staffelaufgebot stand, ebenso wie Laura Dahlmeier. Hönig wolle die beiden noch schonen bzw. Miri langsam wieder aufbauen. Ihr vier Teamkolleginnen Hildebrand, Hammerschmidt, Hinz und Preuß belegten einen tollen 2. Platz. Sie mussten sich nur um 0,2 Sekunden von den Italienerinnen mit Schlussläuferin Dorothea Wierer geschlagen geben.

Miri meldet sich mit diesem Weltcupwochenende nicht nur zurück sondern wird nun wohl auch zum erweiterten Favoritenkreis für den Sprint kommenden Freitag in Pokljuka gehören. Wir sind stolz und überglücklich, dass der Knoten wohl geplatzt ist und drücken natürlich weiterhin kräftig die Daumen. -LS

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Back in Business

Quelle: Miri Gössner Facebook

Quelle: Miri Gössner Facebook

nach einer Biathlon Weltcup Abstinenz von 252 Tagen war es nun endlich wieder soweit… der Biathlonzirkus machte seine 1. Station traditionell im schwedischen Östersund. Mit dabei unsere Miri, die am 03.12.15 mit dem 15 KM Einzelrennen in die neue Saison startete. Mit der 4. besten Laufzeit und 5 Fehlern am Schießstand (1+1+0+3) beendete Miri das Rennen auf Rang 33 (+ 4:14 / 1. Dorothea Wierer  0+0+0+0, 2. Marie Dorin Habert  + 14,1 mit 0+2+0+0, 3. Olena Pidhrushna +37,8 mit 0+0+0+0)

Am 05.12.15 stand Miris Paradedisziplin – der Sprint – auf dem Programm. Auch hier zeigte sie mit der 7. besten Zeit in der Loipe, als auch mit ihrem Schießergebnis (1+1) eine tolle Leistung und landete am Ende auf Rang 18 (+52,2). Eine bessere Platzierung wurde aufgrund der anziehenden und somit schnelleren Loipe zum Ende hin, verhindert. „Die 2 Fehler hätten nicht sein müssen, aber es geht im Schießen in die richtige Richtung“, sagte Miri nach dem Sprint.

Als letztes Rennen in Östersund fand der Verfolger statt. Franziska Hildebrand musste auf der letzten Runde die Gewinnerin Kaisa Mäkäräinen (1+0+1+0) ziehen lassen, und wurde auf der Zielgeraden von Dorothea Wierer (+1,9 mit 0+0+1+0) bezwungen. Somit landete Franzi auf einem tollen 3. Platz (+3,3 mit 0+0+0+0).

Miri bot mit der 3. besten Laufzeit im Verfolger wieder eine tolle Laufform an, und landete mit 4

Quelle: Miri Gössner Instagram

Quelle: Miri Gössner Instagram

Fehlern (0+0+1+3) vor Vanessa Hinz auf dem 11. Rang. Hiermit hat Miri die Hälfte der WM Norm in der Tasche, zu der wir ihr herzlich gratulieren möchten!

Weitere Glückwünsche gehen an Franzi Preuss, Vanessa Hinz, Franzi Hildebrand, Arnd Peiffer, Simon Schempp und Benni Doll, die allesamt bereits bei der 1. Weltcup Station die WM Norm geschafft haben, als auch an Andi Birnbacher und Daniel Böhm, die die Hälfte der Norm erledigt haben.

Fazit des 1. Weltcups: Was lange währt wird endlich gut, die Patronenhülsen fliegen wieder, Bestzeiten werden gejagt, Formen bestätigt und die Scheiben fallen! MIRI IS BACK IN BUSINESS 🙂 – Betty Newman

 

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Erster Schritt in Richtung Oslo ist gemacht – 26.11.2015

Miri hat sich mit ihren guten Leistungen bei den Testwettkämpfen im norwegischen Sjusjøen für das Weltcup-Team empfohlen. Sie konnte hier vor allem mit ihrer Laufform überzeugen und das sahen auch die Trainer so und nominierten sie für die ersten drei Weltcups in Östersund (Schweden), Hochfilzen (Österreich) und Pokljuka (Slowenien). Das letzte Testrennen beendetet sie als zweitbeste Deutsche auf Rang 10 (Franziska Preuß Rang 3), sie lag mit ihrer Laufzeit im Bereich von Marie Dorin Habert, die man zu den schnellsten der Welt zählen kann. Beim ersten Wettkampftag am kommenden Sonntag (Single Mix und Mixed Staffel) wird Miri noch nicht am Start stehen, die Saison geht für sie dann am Donnerstag 3. Dezember um 17:15 mit dem 15 Km Einzelrennen los.

Fotoquelle: Matthias Bischl (Facebook), Sebastian Eisenhut (Facebook) und Miriam Gössner (Facebook)

Gereifter, konzentrierter, professioneller

Sie hat sich nicht nur sportlich weiterentwickelt, was auch Gerald Hönig positiv beeindruckt. „ Sie kämpft jetzt viel mehr um die Entwicklung im Schießen“ so Hönig. Ebenso läuft das Schießen im Training ordentlich, im Wettkampf unterlaufen ihr aber noch Fehler. Hönig bittet hier um Geduld und fügt hinzu, dass es sich lohnen wird. „Momentan bin ich ein sehr akribischer Athlet, was früher nicht ganz so war. Da war es manchmal so Hopplahopp“ so Gössner. So sieht es der Bundestrainer auch: „Miri kommt gereifter, konzentrierter und professioneller rüber“. Erfreut ist er auch darüber dass Miri die Zeit, die sie gebraucht hat, dazu genutzt hat, zu sich zu finden.

Oslo – ein großes Ziel

„Mein Ziel ist es, wieder ganz nach vorne zu kommen. Dafür kämpfe ich jeden Tag“ so Miri. Sie selber glaubt das es in die richtige Richtung geht „Ich bin auf einem guten Weg, ich fühle mich wieder sehr wohl in meiner Haut und habe das Gefühl, dass ich wieder Biathlon betreibe.“ Und auch den Kampf mit den Teamkameradinnen um die beste im Team hat sie angenommen „ Dieses Jahr werden die Karten neu gemischt. Ich habe meinen Plan, und den versuche ich für mich zu verfolgen und nicht nach links und rechts zu schauen“ meinte Miri. Ein großes Ziel wird wohl auch die WM in Oslo, sozusagen in ihrem zweiten Wohnzimmer, sein. Als Halbnorwegerin würde hier für unsere Garmischerin ein Traum in Erfüllung gehen, auch weil ihre halbe Familie in Norwegen lebt. Sie ist auch Botschafterin für die WM, was ihr noch einen extra Schub Motivation gibt um ihr Ziel „an der Starlinie zu stehen“ zu erreichen.

Statements von Miri und Gerald Hönig vor dem Start in Östersund.

Fotoquelle: Maren Hammerschmidt (Facebook) und Matthias Bischl (Facebook)

Bundestrainer Gerald Hönig: „Erfreulich ist aber in jedem Fall, dass sich Miriam wieder in die Weltcup-Mannschaft zurück gekämpft hat. Auch die Entwicklung von Maren Hammerschmidt, die sich bereits seit einigen Monaten angedeutet hatte, ist absolut positiv zu bewerten. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, können beide sicherlich eine echte Verstärkung für unsere nach wie vor recht junge Mannschaft sein.“

Miriam Gössner: „Vor ein paar Tagen ist mir natürlich ein riesiger Stein vom Herzen geplumpst. Gar nicht so sehr, weil ich mich für den Weltcup empfehlen konnte, sondern viel mehr, weil ich gemerkt habe, dass ich wieder in Form bin und mich auch im Rennen wieder gut fühle. Ich konnte das zuvor nicht wirklich einschätzen, auch wenn ich im Training gemerkt habe, dass es wieder ganz gut lief. Von daher war ich vor dem ersten Testrennen schon sehr nervös. Es ist ja schon eine ziemliche Weile her, seit ich im Wettkampf so ein gutes Gefühl hatte. Ich weiß aber auch, dass ich weiter ganz konsequent arbeiten muss, um wieder an meine absolute Top-Form anknüpfen zu können.

Aktuell bin ich aber ohne gesundheitliche Beschwerden, und das ist schon die halbe Miete. Ich weiß, es klingt ein wenig abgedroschen, aber in meinem Fall stimmt es einfach: Ich werde jetzt von Rennen zu Rennen schauen und einfach versuchen, mich kontinuierlich wieder nach oben zu kämpfen. Ein wichtiger Schritt ist auf alle Fälle schon mal getan.“ -ls

Wir drücken Ihr alle Daumen und versuchen sie es so gut es geht zu unterstützen, auf dem Weg nach ganz oben! Wir glauben an Dich! #letitrockmiri

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Miriam Gössner auf dem Weg zurück!

(Bericht: Biathlon-online.de, Anke Lichter) Die neue Saison wird auch für Miriam Gössner zu einer richtungsweisenden Saison werden. Es ist ein langer und mühsamer Weg zurück nach ihrem schweren Fahrradunfall im Mai 2013, wo sie sich bei einem Sturz auf dem Mountainbike in Norwegen drei Lendenwirbel und einen Brustwirbel gebrochen hat.

Bild: Biathlon-online.de

Anfangs ging alles nur unter Schmerzen, aber wie Miriam Gössner selbst sagt, in diesen Tagen und Monaten hat sie alles über ihren Willen geschafft.

Schon von klein auf war sie die schnelle Miri, die auch schon bei den Langläufern erfolgreich ihre Spuren hinterlassen hat. Es war fast schon eine Selbstverständlichkeit, dass sie Schießfehler mit super schnellen Laufzeiten ausbügeln konnte. Dann, nach dem Rücktritt von Magdalena Neuner gehörte sie zu den großen Hoffnungen des deutschen Biathlonsports.

Fragen tauchten nach dem Unfall auf – Geht es überhaupt noch, wenn ja, wie macht man das nur ? Wie kommt man aus so einer Verletzung wieder zurück, wenn alles gut läuft vielleicht sogar stärker als vorher.

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Foto: Biathlon-Online.de

Aus Sicht von uns Zuschauern sieht es oft einfacher aus als es dann tatsächlich für den oder die Betroffene ist. Schnell hat man sich eine Meinung gebildet und ganz oft verlieren wir die Geduld. Mit entsprechendem Training und Willen glaubt man, kann ein Sportler alles erreichen. Allzu oft vergisst man dabei, dass die Psyche eine ganz wesentliche Rolle spielen kann. Bei vielen Athlten kommt es mental zu einer Blockade und es fehlt einfach das einhundertprozentige Vertrauen in sich selbst.

Schnell wird klar- alles muss auf Anfang- auch Miriam Gössner musste wieder mit kleinen Schritte beginnen. Als sie die Chance im Weltcup bekommt findet man sie des Öfteren nicht mal unter den Top 60. Sie selbst war und ist am allerwenigsten damit zufrieden. Bei ihren Starts im IBU konnte sie allerdings zum Großteil überzeugen.

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Foto: Biathlon-online.de

Nach dem Aus bei Olympia brach für Miriam Gössner eine Welt zusammen. Danach ging sie ungewöhnliche Wege, holt sich vielleicht auch ein wenig Selbstbewusstsein über das damalige Shooting im Playboy zurück. Auch die Beziehung zu Felix Neureuther gab und gibt Miriam sicherlich neue Kraft, um wieder anzugreifen und Schritt für Schritt den Weg nach vorne zu gehen.

Es ist ein langer und harter Lebensabschnitt für Miriam Gössner, doch sie kämpft und eventuell klappt es diesen Winter. Es ist ihr zu wünschen, dass sie uns Zuschauer wieder mit ihrer lebenslustigen und herzlichen Art begeistern kann.

Möglicherweise kann sie uns und am meisten sich selbst in der kommenden Saison beweisen, dass Wille, Kraft und jeder noch so schwere Weg, letztlich zum Ziel führt. Zu wünschen wäre es ihr. (Quelle: http://www.biathlon-online.de/25005/miriam-goessner-auf-dem-weg/)

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Madshus Ski als neuer Wegbegleiter – 07.10.2015

Fotoquelle : K2 Sports Europe GmbH / Madshus / Miriam Gössner

Miri gehört nun zum Athletenteam von Langlaufspezialist Madshus. Sie wird ab der Saison 2015/2016 mit Madshus Ski und Schuhen in den Biathlon Winter starten. „Dass ich zukünftig für und mit Madshus laufen werde, beschloss ich bereits während der ersten Tests. Ski und Schuhe passen einfach zu mir – es läuft halt!“ so Miri. „Außerdem ist Madshus eine norwegische Marke, das passt gut! Meine Mutter ist Norwegerin und meine gesamte Familie mütterlicherseits wohnt im Norden! Noch dazu bin ich norwegische Staatsbürgerin und spreche die Sprache.“

Global Marketing Manager Per Wiik sagt über ihr neues Madshus Familien Mitglied „Wir freuen uns Miriam in unserer Madshus Familie aufzunehmen. Gössner ist eine tolle Athletin mit unglaublichem Potenzial.“ Im kommenden Winter will Miri wieder ganz vorne in der Weltspitze mitlaufen „wir sind stolz, sie auf ihrem Weg nach ganz oben zu unterstützen“ so Wiik.

Mit ihrer bisherigen Sommervorbereitung ist unsere Garmischerin zufrieden „Es gab keine großen Veränderungen dafür ein konsequentes Arbeiten an der Lauftechnik und am Schießen.“ Im November findet die Qualifiaktion für den Weltcup in Sjusjöen statt, dort wird sich Miri dann zum ersten Mal ihre neuen Ski in einem Wettkampf anschnallen. -ls

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Deutscher Vizemeister mit der Staffel BSV1 – 15.09.2015

Am Samstag wurden, in der Chiemgauarena in Ruhpolding, die Staffelwettkämpfe der Deutschen Meisterschaft ausgetragen. Rund 1000 Zuschauer sorgten für eine super Stimmung im Stadion.

Miriam Gössner mit ihren Staffelkolleginen Hinz und Deigentesch bei der DM in Ruhpolding Foto: Manfred Sentkowski

Als Startläuferin ging Vanessa Hinz ins Rennen und räumte liegend sauber alle 5 Scheiben ab. Im stehenden Anschlag musste sie einmal in der Strafrunde kreiseln. Sie übergab dann als 5 an Miri. Liegend musste diese zweimal nachladen. Im zweiten Anschlag sah es lang nach einer Null Fehler Einlage aus, aber die letzte Scheibe wollte erst im dritten Anlauf fallen. Mit einer starken Laufleistung übergab die Garmischerin zeitgleich mit Theresa Straßberger (TSV1) an Postition 2 liegend an Schlussläuferin Marion Deigentesch (0:2, 0:3). Sie konnte die bis dahin in Führung liegende Gaststaffel um Maren Hammerschmidt, Jori Moerkve und Jessica Wirth überholen, sich aber nicht gegen Karolin Horchler behaupten. Somit konnte Deigentesch am Ende die Silbermedaille für die BSV1 Staffel sichern. Den Meistertitel holte sich mit Franziska Hildebrand, Carolin Leunig und Karolin Horchler die Staffel aus Niedersachsen. Den dritten Rang belegte die Staffel aus Thüringen mit Luise Kummer, Theresa Straßberger und Sabrina Kahl.

Bei den Herren gewann mit Andreas Birnbacher, Johannes Kühn und Michael Willeitner die BSV1 Staffel vor den Herren aus Baden-Württemberg um Roman Rees, Benni Doll und Simon Schempp. Die Bronzemedaille ging an die dritte Garde des Bayrischen Skiverbandes mit Korbinian Raschke, Niklas Homberg und Matthias Dorfer.

DM Ruhpolding – Miriam Gössner Foto: Manfred Sentkowski

Am Sonntag beim Massenstart nahm Miri aus gesundheitlichen Gründen nicht teil. Gute Besserung!
Hier gewann bei den Damen Luise Kummer vor Karolin und Nadine Horchler. Bei den Herren sicherte sich Arnd Peiffer den Deutschen Meistertitel vor Andreas Birnbacher und Simon Schmepp.

Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften äußerte sich auch Gerald Hönig zu Miris derzeitigem Leistungsstand. „Ich bin sehr erfreut darüber, wie sich Miriam präsentiert. Sie findet konditionell zu alter Leistungsfähigkeit zurück. Das Schießen geht sie weit proessioneller und ehrgeiziger an als zuvor – das stimmt mich optimistisch“ so Hönig. -ls

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Erster Teil der Deutschen Meisterschaft ist geschafft! – 07.09.2015

Der erste Teil der Deutschen Meisterschaften wurde im Hohenzollern Skistadion am Großen Arber ausgetragen. Am Samstag 05.09.2015 stand mit dem Sprint das erste von insgesamt zwei Rennen an diesem Wochenende an.

Miriam Gössner DM Langdorf – Foto: Linda Sailer

Mit Startnummer 1 eröffnete Laura Dahlmeier das Sprintrennen. Miri ging mit Startnummer 7 ins Rennen. Im liegenden Anschlag blieben bei unserer Garmischerin zwei Scheiben stehen. Beim stehenden Anschlag verfehlte sie eine weitere Scheibe und musste einmal mehr in die Strafrunde abbiegen. Im kompletten Starterfeld blieben nur zwei Starterinnen fehlerfrei, darunter auch Karolin Horchler, die sich nach dem Rennen Deutsche Meisterin in der Disziplin Sprint nennen durfte. Vizemeistern wurde die für den WSV Clausthal-Zellerfeld startende Franziska Hildebrand vor Laura Dahlmeier. Miri belegte mit einem Rückstand von 1:29,8Min Rang 8. Bei den Herren gewann das Geburtstagskind Michael Willeitner, vor  Andreas Birnbacher und Arnd Peiffer.

Am Sonntag stand dann der Verfolger auf dem Programm. Trotz schwierigen Bedingungen am Schießstand legte Miri zwei perfekte liegend Anschläge hin und räumte beide Male alle Scheiben ab. Im stehend Anschlag, bei ebenfalls starken Windböen, fielen im Dritten zwei Scheiben nicht und beim Vierten musste sie dreimal kreiseln. Am Ende stand ein guter 6 Platz zu Buche. Unsere Garmischerin zählte an diesem Tag zu den Top Schützen im Feld, lediglich die Siegerin Laura Dahlmeier(1-0-1-2) und Annika Knoll (1-0-1-2), die sich mit einem guten Rennen von Platz 17 auf Rang 9 verbesserte, hatte eine bessere Trefferquote. Zweite wurde Sprintsiegerin Karolin Horchler (0-2-2-2) vor Luise Kummer (1-2-2-0). Franziska Hildebrand musste in Führung liegend, wegen Schienbeinproblemen das Rennen vorzeitig beenden. Deutscher Meister in der Verfolgung wurde bei den Herren Simon Schempp, vor Daniel Böhm und Arnd Peiffer.

Am kommenden Wochenende stehen noch die Staffel und der Massenstart auf dem Programm. -ls

Wir sind super stolz auf Miri und wünschen ihr beim zweiten Teil viel Erfolg und Spaß.

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Was macht eine Wintersportlerin eigentlich im Sommer? -23.08.2015

Team M-Line hat Miri einige Fragen gestellt. Wir haben für euch das Interview unten aufgeführt. Hier findet ihr auch einige Infos zu Miri und Team M-Line, schaut doch einfach mal rein: http://www.team-mline.de/miriam-goessner.html

Miri mit ihrem Athletic Pillow – Foto: Miriam Gössner

Zugegeben, wahre Fans wissen natürlich, dass Erfolge im Winter in einem (verletzungsfreien) trainingsintensiven Sommer gemacht werden. Aber vielleicht fragst du dich, wie so ein Sommertraining bei Biathletin und Langläuferin Miriam Gössner aussieht?

Die Team M Line-Captain hat uns exklusive Eindrücke in ihren Trainingsalltag gegeben und mit uns gemeinsam auch auf die vergangenen ersten Monate des Team M Line zurückgeschaut.
Wie lange ist der Sommerurlaub einer Wintersportlerin?
Einen richtigen Sommerurlaub haben wir gar nicht. Unser „Sommerurlaub“ ist direkt nach dem Saisonende. Da haben wir einen Monat frei, um uns zu erholen und Kraft zu tanken. Das Training für die neue Saison beginnt nämlich schon am 01.Mai.
Wie sieht Dein Training aus – bist du im Team unterwegs oder quälst du dich für die Form alleine?
Ich habe daheim ein Team, mit dem ich sehr viel zusammen trainiere. Außerdem macht es mir auch großen Spaß, einfach mal alleine mit meinem Hund Buddy eine lange Bergtour zu mache. Diese Abwechslung ist für mich die perfekte Mischung.
Die Top 3 des Sommertrainings sind: ….
Meine Top 3 des Sommertrainings sind definitiv lange Bergläufe oder Bergtouren, Intervalltraining, was mich so richtig an mein Limit bringt und laaange klassisch Einheiten.
Hand aufs Herz: Schläfst du im Sommer auch besonders lange auf deiner M Line Matratze?
Ja, wenn es die Zeit erlaubt schlafe ich natürlich sehr  gerne auf meiner neuen M Line-Matratze. Aber da ich eigentlich ein Frühaufsteher bin, halte ich es nie so lange im Bett aus. Dafür mache ich nach der Vormittagseinheit ein kurze Mittagsschläfchen von ca. 30 Minuten, um mich besser für das Nachmittagstraining regenerieren zu können.
Du nutzt M Line-Schlafprodukte seit einigen Monaten – was ist dein ganz persönliches Fazit, was fällt dir auf?
Ich schlafe sehr gut und bin fitter fürs Training.
Quelle: http://www.team-mline.de/miriam-goessner.html  __________________________________________________________________________________________________________________________ 

An alle offiziellen Mitglieder: Ihr habt Post! Schaut doch bitte in euer Postfach 🙂 Grüße Betty&Linda  __________________________________________________________________________________________________________________________ 

Wir wünschen allen Mitgliedern und Biathlon-Fans wunderschöne Osterfeiertage im Kreise eurer Lieben 🙂 Happy Eastern to everyone. We wish you merry easter holidays with your family an friends 🙂 __________________________________________________________________________________________________________________________ 

Weltcupfinale in Khanty-Mansisk- 18.03.2015

Fotos: Florian Graf (Facebook) und Miriam Gössner (Facebook)

Miri nahm in dieser Saison mit Duzsniki Zdroj, Ridnaun und zwei Mal Canmore an vier IBU Cup Stationen teil. Von den 8 Rennen bei denen sie startete Rennen entschied Miri drei für sich, bei den restlichen fünf kam sie immer unter die Top 11. Damit sammelte sie ordentlich Punkte in der IBU Cup Gesamtwertung und landete dort schließlich am Ende auf dem sehr guten 8 Rang. Karolin Horchler wurde zweite. Damit sicherten sich die zwei einen Sonderstartplatz beim Weltcupfinale in Khanty-Mansisk. Das heißt anstatt den schon 6 vorhandenen Stratplätzen des DSV im Weltcup werden in Westsibirien 8 DSV Atheltinnen an den Start gehen. Neben Karolin und Miri wird Annika Knoll sowie die fünf WM-Starterinnen aus Finnland Franziska Preuß, Laura Dahlmeier, Franziska Hildebrand, Luise Kummer und Vannesa Hinz zum Aufgebot gehören. Das Weltcupfinale wird morgen, Mittwoch den 19.03.2015 um 13:45Uhr, mit dem Sprint der Herren (Deutsche Starter: Simon Schempp, Arnd Peiffer, Erik Lesser, Daniel Böhm, Benedikt Doll, Florian Graf, Christoph Stephan und Johannes Kühn) eröffnet. Miri und die anderen Damen werden am Freitag um 14:00Uhr den letzten Sprint der Saison 2014/2015 bestreiten. -ls

Wir wünschen Miri und den anderen Athletinnen viel Erfolg und einen schönen Abschluss der Saison.

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  Letzter IBU Cup in Canmore – 08.03.2015

Foto: Miriam Gössner

Der letzte IBU Cup wurde am Mittwoch mit dem Einzel gestartet, bekanntlich ja nicht gerade die Lieblingsdisziplin von Miri. Im kompletten Feld blieben reichlich Scheiben stehen, nur zwei Athletinnen verließen den Schießstand mit einem Fehler. Eine davon war Karolin Horchler, die am Ende wieder ganz oben stand. Miri lief über die 15 km erneut schnellste Laufzeit, aber mit insgesamt sieben Fehlern (3-2-0-2) kam sie nicht über den 11. Rang hinaus. Beim Sprint am Freitag wollte bei Miri im Liegend Anschlag eine Scheibe nicht ins Weiße wechseln, im stehenden Anschlag folgten leider vier weitere Strafrunden. Auch in diesem Wettkampf war sie wieder die schnellste in der Spur und kämpfte sich, wie schon am Vortag, auf den 11. Rang vor. Beendet wurde die IBU Cup Saison mit der Mixed Staffel am Samstag. Miri gehörte leider nicht zum deutschen Quartett, dass an den Start gegangen war. Tina Bachman, Karolin Horchler, Florian Graf und Christoph Stephan belegten den vierten Platz. __________________________________________________________________________________________________________________________

    Miri läuferisch Top! – 01.03.2015

Foto: Miriam Gössner

An diesem Wochenende trat Miri neben Karolin Horchler und Tina Bachmann zum ersten Teil der letzten zwei IBU Cups im Kanadischen Canmore an.

Am Samstag stand ein 7,5km Sprint auf dem Wettkampfprogramm. Miri konnte beim ersten Anschlag leider nicht ganz an ihre Leistungen beim Liegend Schießen von Oslo anknüpfen und traf nur zwei der fünf Scheiben. Stehend räumte sie alle fünfe ab. Durch die fehlerfreie Einlage im zweiten Anschlag und einer hervorragenden Laufzeit (wahnsinnige 27,4 sek schneller in der Spur als die zweitschnellste Marie Bolliet aus Frankreich) konnte sie das Rennen auf dem siebten Platz beenden. Ganz oben auf dem Podest stand ihre DSV Kameradin Karolin Horchler, die eine von drei fehlerfreien Schützinnen war.

Am heutigen Sonntag stand ein weiterer Sprint auf dem Plan. Miri machte dieses Mal liegend alles richtig und traf alle fünf Schuss ins Schwarze und hatte dort einen Vorsprung von 13,6 sek auf die spätere Gewinnerin Karolin Horchler. Nach dem stehenden Anschlag musste sie leider gleich viermal in der Strafrunde kreiseln, was sie eine Platzierung auf dem Podium kostete. Wie am Vortag ließ sie ihre läuferische Stärke (beste reine Laufzeit) aufblitzen und landete noch auf dem hervorragenden fünften Platz. Im heutigen Sprint wurden im gesamten Feld viele Fehler geschossen. -ls

Am Mittwoch um 18:00Uhr geht es in Canmore bereits mit dem Einzel weiter. Wir drücken wie immer alle die Daumen!!

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  Staffelrennen als Motovationsschub 🙂 – 15.02.2015

Foto: Andrei Ivanov

Zu ungewohnter Uhrzeit wurde am Donnerstagmorgen um 10:30 der letzte 15kmEinzel-Wettkampf vor der WM in Kontiolahti gestartet. Miri startete mit Startnummer 87 wieder erst spät ins Rennen. Zu diesem Zeitpunkt war die am Ende siegende Kaisa Mäkäräinen bereits mit einer Fehlerfreien Schießleistung im Ziel angekommen. Im ersten Liegendanschlag fehlte Miri das nötige Quäntchen Glück, die erste Scheibe wackelte, wollte aber nicht fallen, die restlichen vier gingen alle ins Schwarze. Nach der zweiten Einlage stand eine weitere Strafminute zu buche. Im dritten Anschlag konnte Miri zeigen das sie Schritte nach vorne macht und lies alle Scheiben weiß werden! Leider gelang ihr das beim letzten Stehendanschlag nicht ganz so gut, drei Scheiben blieben stehen. Dann hieß es am Ende Rang 45.

«Ich weiß nicht genau, was schiefgelaufen ist. Denn das Gefühl beim Schießen war eigentlich gut. Aber ich nehme das Positive mit und versuche einfach im Sprint, das wieder gutzumachen» sagte Miri nach dem Einzelrennen. Im Liegendanschlag ließ sie wie schon beim Einzel aufblitzen, dass es im Schießen voran geht und räumte alle fünf Scheiben ab. Im Stehendanschlag wollte es wieder nicht gelingen, drei Patronen fanden nicht den Weg ins Schwarze. Am Ende stand Platz 38 zu buche. In der Spur war sie mit der 9. Laufzeit und 30,2sek Rückstand auf die Spurschnellste wieder super dabei!

In der Staffel bekam Miri ihren ersten Einsatz in dieser Saison, sie rutschte für Franziska Hildebrand ins Quartett und lies mit einer super Leistung ihr Potenzial aufblitzen. Vor ihr starteten Vanessa Hinz und Franziska Preuß, die beide eine solide gute Leistung zeigten. Preuß übergab an Position drei liegend an unseren Wirbelwind, die gleich wieder ihre Stärke aufblitzen lies und bereits vor dem Liegend Anschlag an der Italienerin Sanfilippo und der Tschechin Landova vorbeiging. Miri kam dann als Führende zum ersten Schießen und verteidigte diese auch nach einer Fehlerfreien Einlage. Im Stehendanschlag benötigte sie zwei Nachlader und übergab dann an Position zwei an Laura Dahlmeier, die insgesamt drei Nachlader brauchte und die Deutsche Staffel am Ende auf Platz 4 ins Ziel brachte. „Es hat heute einfach gepasst.“ sagte Miri nach dem Rennen lächelnd in die Kamera. Auf Rang eins kam Tschechien, vor Italien und Frankreich.

Nun hoffen wir, dass diese tolle Leistung Auftrieb gibt und Miri das positive Gefühl mit in die anstehende Trainingsphase nehmen kann. -ls

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Stark zu sein bedeutet nicht, nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen! – 12.02.2015

Bei dem Weltcup mit der meisten Zuschauerstärke dieser Saison in Nove Mesto konnte Miri bei teilweise doch recht böigem Wind und starkem Schneefall ihr für Sie gutes Schiessergebnis aus dem Sprint in Antholz leider nicht wiederholen. Das 7,5 Kilometer Sprintrennen, bei dem Laura Dahlmeier ihren ersten Weltcupsieg und Franziska Hildebrand als Zweitplatzierte ihr erstes Podest feiern konnten, schloss sie mit Rang 49 (3+2) mit einem Rückstand von 2,22 Minuten auf die Siegerin ab. Im darauf folgenden Verfolgungsrennen konnte Miri 16 Plätze gut machen und kam am Ende auf den 33. Rang (1+2+3+1 mit einem Rückstand von 4,29 Minuten). Auch wenn die Ergebnisse nach dem Sprint in Antholz wieder ein kleiner Dämpfer sind, ist Miri auf dem richtigen Weg. Stück für Stück kämpft sie sich wieder an die Weltspitze heran. Das dies nicht innerhalb kürzester Zeit möglich ist, dürfte kein Geheimnis sein. Wir glauben weiterhin an Miri und werden sie auf ihrem Weg zurück an die Weltspitze weiterhin tatkräftig unterstützen. Heute beginnt der letzte Weltcup vor der Weltmeisterschaft mit dem Einzel der Damen in Oslo. Miri wird mit Startnummer 87 das Rennen aufnehmen – Wir wünschen viel Glück! -ls

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Mit meinem Weltcup-Comeback in Antholz bin ich im Großen und Ganzen zufrieden“ – 29.01.2015

Foto: Linda Sailer

Nach ihren drei Siegen im IBU-Cup gab Miri in Antholz ihr Weltcup-Comeback. Im Sprint schaffte sie einen guten 24. Rang. Sie schoss sehr konzentriert und ließ sowohl im liegenden, als auch im stehenden Anschlag nur eine Scheibe stehen. Auch auf der Strecke war sie vorne mit dabei, wenn auch sie sich „sehr gut gefühlt“ hatte und mit der 13. Laufzeit fast ein wenig enttäuscht war. „Die zwei Schießfehler im Sprint waren ärgerlich, weil beide sehr knapp waren. Aber ich bin mir sicher, dass ich auf dem richtigen Weg bin“ schrieb sie in ihrer Tz-Kolumne.

Am folgenden Tag fand dann der Verfolger statt. Miri startete mit einem Rückstand von + 1,36 Minuten ins Rennen. Leider schoss sie in vier Schießeinlagen 8 Fehler, weshalb sie auf dem 43. Rang landete. Die Meinung von Bundestrainer Gerald Hönig: „Die Bedingungen am Schießstand waren heute nicht ganz einfach. Da hat sich erneut gezeigt, dass die Strukturen und die Fähigkeiten bei Miri noch nicht wieder so da sind wie bei den Besten.“ Miri selbst war mit dem Schießen ebenfalls nicht zufrieden. „Meine Schießleistungen waren nicht so wie ich es mir selber vorgestellt hab aber ich glaub wenn jemand damit hadert dann bins ja ich selber und alle die dann wirklich so brutal negativ daherreden, da denk ich mir dann halt einfach nur, bitte stell du dich erstmal dahin und machs besser!“

Foto: Linda Sailer

Im Hinblick auf die WM im März ist Miri ganz entspannt. Sie macht sich selbst überhaupt keinen Druck, sie versuche einfach locker zu bleiben und alles außen herum auszublenden. „Für dieses Jahr war wirklich die Vorgabe es aufzubauen und wieder stabil zu werden, keine Schmerzen mehr zu haben, einfach zurück zu kommen. Und es ist halt so eine Saison da muss ich halt auch mal akzeptieren, dass da vielleicht alles nicht so funktioniert wie ich das gerne hätte.“ Sagt Miri im Interview mit dem ZDF. -ls

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Das Step by Step – IBU CUP Ridnaun; Südtirol

Fotos: Miriam Gössner (Facebook), Detlef Ecker (www.biathlon-news.de), Linda Sailer

Nach Ihrem Sprintsieg im IBU Cup in Duszniki Zdroj, Polen ist unsere Miri weiterhin auf dem Vormarsch. So gelang es ihr auch im italienischen Ridnaun mit nur einem Schießfehler und der dritt schnellsten Laufzeit die Konkurrenz hinter sich zu lassen (1. Miriam Gössner GER; 1 Fehler, 2. Ekaterina Yurlova RUS; 1 Fehler/13,3 Sekunden Rückstand und 3. Olga Iakushova RUS; 0 Fehler/27,1 Sek.) Dieses tolle Ergebnis war Anlass genug einen Ausflug nach Südtirol zu unternehmen um Miri vor Ort anfeuern zu können. Der Glücksente und den flinken Beinen von Miri sei Dank, konnte sie einen Tag nach ihrem Erfolg im Sprint einen Weiteren IBU CUP Sieg auf ihrem Konto verbuchen. Zwar leistete sie sich am Schießstand 5 Fehler, konnte jedoch Dank einer hervorragenden Leistung die Russin Ekaterina Yurlova (3 Fehler) und die Französin Coline Varcin (1 Fehler) auf die Plätze 2 und 3 verweisen. „Ich habe versucht mich auf das Schießen zu konzentrieren, aber es waren am Ende doch mehr Fehler als gwollt.“, sagte Gössner, die sich trotzdem freuen konnte. „Ich fühle mich jetzt richtig gut und habe viel Spaß. Es läuft wirklich gut für mich.“ Ob Miri aufgrund ihrer guten Leistungen im IBU CUP bereits in Antholz wieder zum starken deutschen Team hinzu stoßen wird ist noch nicht bekannt. Wir freuen uns mit Miri über ihre Fortschritte und drücken weiterhin die Daumen, dass es immer weiter bergauf gehen möge. – Betty Newman
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  Gigantische Stimmung beim City Biathlon – 31.12.2014

Foto: Karl Wagner- Skiclub Garmisch

Am 29.12.2014 fand in der Garmischer Fußgängerzone der 19. City Biahtlon statt. Dieses Jahr hieß es Deutschland vs. Italien. Mit den Südtirolern Duos Dorothea Wierer/Lukas Hofer und Karin Oberhofer/Dominik Windisch jagte die Olympiabronze-Mixedstaffel durch die Fußgängerzone. Die zwei Deutschen Teams bildeten die Lokalmatadorin Miriam Gössner mit Matthias Bischl und Simon Schempp ging mit Franziska Preuß an den Start. Das zweite deutsche Duo Schempp und Preuß konnten nach einem harten Kampf den Sieg vor den Südtiroler Wierer und Hofer einfahren. Miri belegte mit Matthias Bischl Rang drei vor Oberhofer und Windisch.

„Gigantische Stimmung und jeder der hier läuft sagt nur, dass es atemberaubend ist da rauf und runter zu laufen. Ich bin schon ein bisschen Stolz das mein Ort, mein Skiclub das auf die Beine gestellt hat. „ sagte die stolze Miri.

„Ich wusste, dass es ein schwieriges Jahr werden wird. Ich kämpf einfach weiter.“ Das ist unsere Miri wie wir sie kennen und lieben. Wir wünschen dir nur das Beste!!

Wir freuen uns schon auf das Jubiläumsrennen im nächsten Jahr. Wir können jedem dieses Event ans Herz legen, es ist der Wahnsinn!

Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Eure Betty und Linda

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Weiter nach Pokljuka – 17.12.2014

Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de

Nachdem Miri am Freitag beim Sprint ausversehen drei anstatt nur vier Strafrunden gelaufen war, reiste sie noch am Freitag aus Hochfilzen ab. Durch die vergessene Strafrunde bekam sie ein 2 Minuten Strafe aufgebrummt und fiel von Rang 43, mit dem sie sicher im Verfolger qualifiziert gewesen wäre, auf Rang 93 zurück. Hönig sprach von einem „mentale Tiefschlag“

In Garmisch legte sie am Montag mit ihrem Heimtrainer Bernhard Kröll ein Extra Schießtraining ein. Nach den ersten beiden Weltcuporten wurde über eine Versetzung in den IBU Cup nachgedacht. Dort wäre zwar die Aufmerksamkeit der Medien geringer aber Miri will weiterhin im Weltcup starten. Gegenüber der Tz sagte Kröll „Ich denke, dass eine Versetzung in den IBU-Cup keinen Sinn machen würde“.

„Ich versuche immer, mein Bestes zu geben, im Rennen funktioniert es leider nicht. Ich weiß nicht, woran es liegt“ sagte Miri nach ihrem Sprintrennen in Hochfilzen. Im Wettkampf will das mit dem Schießen bisher noch nicht so ganz klappen. Kröll bestätigte hingegen dass sie es im Training „ganz gut hinbekommt“. „Sie weiß, dass sie es besser kann. Deshalb setzt sie sich selbst ein wenig unter Druck. Aber sie versucht, das jetzt abzuhaken“ so Kröll zur Tz.

Am Donnerstag geht es mit dem Sprint in Pokljuka weiter, in Slowenien konnte sie 2012 im Verfolger ihren ersten Weltcupsieg feiern.

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Miri gibt Weltcup Comeback in Östersund – 07.12.2014

Miri konnte im schwedischen Östersund ihr Comeback in den Weltcup-Zirkus starten. Sie schaffte zwar leider keine Top 50-Platzierungen, aber Alles in Allem kann sie mit ihren Rennen zufrieden sein! Ihre Laufleistungen können sich sehen lassen – trotz der langen Pause hat sie auf der Strecke ein gutes Niveau! „ Im Laufen habe ich mich eigentlich sehr gut gefühlt“

Das erste Rennen, ihr Comeback – einen Einzel – konnte Miri als 68. beenden. Leider wollte 7 Schüsse nicht ins schwarze (2,2,2,1), im Ziel hatte sie einen Rückstand von +8:37,7 auf die Siegerin Darya Domracheva (0,0,1,1). Zweite wurde die Finnin Kaisa Mäkkäräinen (0,1,1,0), Valj Semerenko schaffte es mit einer fehlerfreien Schießleistung auf den 3. Rang. Beste Deutsche wurde Franziska Hildebrand mit dem 6. Platz. Die anderen DSV-Athletinnen erreichten folgende Platzierungen: 17. Franziska Preuß; 18. Luise Kummer; 24. Karolin Horchler; 39. Vanessa Hinz. Miri sage im Interview auf die Frage ob sie zufrieden sei mit dem Rennen „Auf jeden Fall. Denn ich bin froh überhaupt wieder dabei zu sein. Ich war brutal aufgeregt, wie selten zuvor. Am liebsten hätte ich gleich ein Superrennen gemacht und den Druck weggenommen, aber Wunschvorstellung und Realität sind zwei verschiedene Sachen. Das erste Rennen ist immer etwas problematisch bei mir, aber das Gefühl war eigentlich gut.“

Im Sprint am Samstag siegte eine starke Tiril Eckhoff vor Veronika Vitkova und Kaisa Mäkkäräinen. Die deutschen Damen reihten sich auf den Plätzen 9 (Hildebrand), 22 (Preuß), 45 (K.Horchler), 59 (Hinz) und 68 (Kummer) ein. Mit einem super konzentrierten Schießen blieb Miri beim Liegendanschlag fehlerlos, war vor dem zweiten Schießen sogar auf Rang 12, konnte aber dann beim stehend Anschlag nur eine Kugel ins schwarze setzen. Mit einer guten Schlussrunde konnte sie sich vom Platz 66, den sie nach dem Stehendanschlag belegte, im Ziel bis auf Platz 58 vorarbeiten.

Beim Verfolger am Sonntag startete Miri mit einem Rückstand von +2:28,7 ins Rennen. Wie auch am Vortag im Sprint blieb sie beim ersten Schießen fehlerlos, schoss dann aber im zweiten Liegendanschlag 4 Fehler. Im Stehendanschlag kamen dann nochmal 4 dazu (2,2)… Aber Miri war nicht die Einzige, die am Schießstand Probleme hatte! Ein tückischer Wind mit teils kräftigen Böen machte für viele Schützinnen ein zielsicheres Schießen nahezu unmöglich. Im Starterfeld wurden generell viele Fehler geschossen. Gewonnen hat den Verfolger mit einem doch großen Vorsprung Kaisa Mäkkäräinen, gefolgt von Valj Semerenko und der jungen Italienerin Dorothea Wierer. Die Deutschen schlugen sich im Allgemeinen recht ordentlich: Franziska Hildebrand schaffte es mit einem 10. Platz zum dritten Mal in drei Rennen in die Top 10, Franziska Preuß erfüllte mit dem 13. Platz die halbe WM-Norm (2 mal Top 15 oder 1 mal Top 8), Vanessa Hinz wurde 38. Karolin Horchler ging nicht an den Start, weil sie in der vergangenen Woche doch einige Rennen gelaufen ist, Luise Kummer konnte sich nicht für die Verfolgung qualifizieren.

Wir sind stolz auf unsere Miri und ihre Leistungen! Am nächsten Wochenende wird die nächste Etappe des Weltcups (Hochfilzen) stattfinden und wir werden Miri vor Ort tatkräftig unterstützen! Viel Erfolg für die kommenden Rennen, Miri!

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Östersund Aufgebot mit Miriam Gössner! – 27.11.2014

Am kommenden Sonntag (30.11.) ist es endlich soweit: Im schwedischen Östersund startet der Biathlon-Weltcup mit der Mixed-Staffel (Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Arnd Peiffer und Simon Schempp) in die neue Saison!

Beim Abschlusslehrgang – einschließlich Testrennen (Sjusjøen/Norwegen) – gab es für alle Biathleten und Biathletinnen des DSV die Chance, sich für den Weltcupstart in Östersund zu qualifizieren.  Dank eines tollen Sprintrennens, das unsere Miri für sich entscheiden konnte, hat sie sich einen festen Platz im Östersund-Aufgebot der Damen erkämpft! Sie hat sich natürlich wahnsinnig über ihr gelungenes Comeback gefreut, was sie auch in vielen Interviews verlauten ließ. In den Interviews sprach sie aber auch über die Zeit nach ihrer Olympia-Absage, über Hoffnungen für die Zukunft und bat um Geduld mit sich und ihrer Mannschaft  „Ich hoffe, dass die Medien und die Zuschauer ein bisschen gnädiger sind und uns die Zeit geben, die wir zum Reifen brauchen“

Foto Quelle: Miriam Gössner

Hier ein paar Ausschnitte (die ganzen Artikel findet ihr unter http://mobil.morgenpost.de/printarchiv/sport/article134724952/Ich-bin-dankbar-dass-ich-noch-Sport-treiben-kann.html und http://www.ovb-online.de/sport/rueckkehrerinbittet-geduld-4482617.html) Miriam Gössner: „Es ist nicht einfach, sich immer wieder zurück zu kämpfen. Ich habe das jetzt schon so oft erlebt. Manchmal tut es aber auch ganz gut, wenn der Körper eine kleine Auszeit bekommt. Man muss nicht immer alles negativ betrachten, sondern sollte das Gute in dem vermeintlich Schlechten sehen. Das hilft. Im vergangenen Winter gab es natürlich auch mal Momente, in denen ich dachte: Jetzt mag ich nicht mehr. Dann kam aber doch der Kampfgeist zurück. Ich lasse mich nicht unterkriegen!“ Alles in Allem ist Miri total motiviert und freut sich auf die kommenden Rennen: „Ich will wieder gewinnen! Ob das sofort gelingt, nächstes Jahr oder gar nicht mehr – das weiß man einfach nicht. Es wird bestimmt ein bisschen brauchen, bis alles wieder 100 % super ist, aber ich bin mir sicher, dass das wieder werden kann!“ Außer Miri sind noch Franziska Hildebrand, Franziska Preuß und Vanessa Hinz (Ersatzläuferin für die Mixed-Staffel am Sonntag) für Östersund nominiert. Laura Dahlmeier ist verletzungsbedingt leider immer noch nicht wieder voll im Training. Wann sie wieder im Weltcup startet, ist noch offen. Um die verbleibenden Weltcupplätze werden Annika Knoll, Luise Kummer, Marie Heinrich, Tina Bachmann, Karolin und Nadine Horchler beim ersten IBU-Cup in Beitostølen/Norwegen kämpfen. Ob Evi Sachenbacher-Stehle nach der Verkürzung ihrer Doping-Sperre wieder mit einsteigt, ist unklar. Bei den Männern sind für den Weltcup-Kader nominiert: Arnd Peiffer, Simon Schempp, Erik Lesser und Daniel Böhm. Auch hier können sich noch Athleten in Beitostølen qualifizieren: Florian Graf, Andream Birnbacher, Johannes Kühn, Benedikt Doll, Christoph Stephan und Matthias Willeitner. Wir wünschen allen Athleten eine erfolgreiche und tolle Saison!

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Mit kleinen Schritten zur alten Stärke! – 27.10.2014

Der Chefredakteur von Biathlon-News.de hatte bei der Einkleidung kurz Zeit mit unserer Miri zu quatschen. Danke für die Infos!

Foto Quelle: Miriam Gössner

Miri geht es zurzeit sehr gut, obwohl die aktuelle Vorbereitung nicht reibungslos verlief. Sie stürzte bei den deutschen Meisterschaften in Oberhof und zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Schwerwiegender als die Verletzung war, so Hönig, dass die Erinnerungen an ihren Mountainbike Unfall von 2013 wach wurden: „Das war für sie ein Schlag: Wieder ins Krankenhaus zu kommen, wieder in der Notaufnahme zu sein. Miri lag wie ein Häufchen Unglück im Bett.“ Dazu kam dann noch ein grippaler Infekt den sie mit Antibiotika behandeln musste. Daher konnte sie nicht wie geplant mit den Mädels an den Dachsteiner-Gletscher, sondern erst eine Woche später mit den Jungs.

Ihre aktuelle Form stimmt sie optimistisch, dass der ganze Aufbau richtig läuft und sie zum Weltcupstart dann wieder an ihre alte Leistung anknüpfen kann. Im Hinblick auf die neue Saison will Sie sich keinen Erfolgsdruck machen und ganz relaxt in die Saison starten. Ergebnisse spielen hierbei nur eine zweitrangige Rolle. Sie will von Weltcup zu Weltcup denken und schauen, was dabei raus kommt. In erster Linie will sie wieder mehr Spaß am Biathlon haben und dann kommt auch der Erfolg wieder zurück. Im Interview mit Nordic Sports sagte der Damen Trainer Gerald Hönig auf die Frage wie es bei Miri zurzeit läuft folgendes: „Auch bei ihr müssen wir Geduld zeigen, sie ist noch lange nicht wieder bei 100 Prozent, ihr fehlt natürlich die Wettkampfpraxis. Erst die Rennen werden ihr langsam den alten Rhythmus zurückbringen. Dennoch ist sie als Vorbild für das Team sehr, sehr wichtig. Alle wissen, was sie geleistet hat, die Jungen schauen zu ihr auf. Und bei 100 Prozent könnte sie mit ihrer individuellen Klasse auch als eine Art Schutzschild für die anderen fungieren.“

Foto Quelle: Karl-Heinz Merl – Biathlon-News.de

Wo sie starten wird, konnte sie nicht sagen, da dies allein am Trainerteam liegt. Sie geht aber davon aus, im Weltcup-Team zu sein und bei entsprechenden Leistungen auch dort bleiben zu können. Wenn die Trainer es so wollen, würde sie auch in den IBU-Cup gehen. Für den Weltcupstart in Östersund sind bisher nur Laura Dahlmeier, Franziska Preuss und Franziska Hildebrand gesetzt. Weisheit, Sportlicher Leiter Biathlon beim DSV hierzu. „Miriam Gössner hat ihren Leistungsnachweis noch nicht erbracht, wenn sie in Sjusjoen gute Leistungen zeigt, kann sie ins Weltcup-Team rücken“. Björn Weisheit betont, dass es in dieser Saison mit Spitzenleistungen schwer werden wird. „Großes Ziel ist Olympia 2018 – darauf ist die komplette Strategie ausgerichtet“.

Wir freuen uns wenn’s bald wieder losgeht und unser Toller Banner wieder in den Arenas hängt!

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Nebelchaos Oberhof, zweiter Teil der Deutschen Meisterschaft – 16.09.2014

Beim Einzelrennen über die 15km Distanz kam Miri mit einer guten Laufleistung am Ende auf Rang 11 ins Ziel. Bei den widrigen Bedingungen standen bei ihr insgesamt 10 Strafminuten auf dem Zettel. Einen weiteren Deutschen Meistertitel sicherte sich Franziska Hildebrand, die ebenso wie die Zweitplatzierte Horchler fünf Strafminuten verbuchten. Platz drei ging an Franziska Preuß mit sechs Strafminuten auf dem Konto. Bei dem 20km Einzel der Männern stand Erik Lesser am Ende ganz oben, vor Simon Schempp und dem 24jährigen Michael Willeitner.

Die für Samstag vorhergesehenen Staffeln konnten leider nicht wie geplant durchgeführt werden. Der Start der Damenstaffel musste auf Grund des starken Nebels mit einer Sicht unter 10m am Schießstand nach hinten verlegt werden. Nachdem der Nebel sich beim Herrenrennen immer noch nicht verzogen hatte wurde durch die Jury entschieden ein reines Speziallanglauf Staffelrennen auszutragen und nicht als Wertungsrennen der Deutschen Meisterschaft zu zählen. Die Schnellste Staffel war an diesem Tag das Schweizer Trio um Selina, Elisa und Aita Gasparin. Platz zwei sicherte sich Franziska Hildebrand mit Karolin Horchler und Carolin Leunig. Die Bayernstaffel mit Miri, Vanessa Hinz und Franziska Preuss wurden am Ende des Rennens 3. Bei den Herren siegte die 1.Herrenstaffel des Skiverbandes Baden-Württemberg mit Tobias Hermann, Benedikt Doll und Simon Schempp. Sie verwiesen das Trio um Matthias Dorfer, Matthias Bischl und Florian Graf auf den zweiten Rang. Rang drei ging an Michael Willeitner, Johannes Kühn und Schlussläufer Niklas Homberg.

Nach ihrem Wechsel auf Franziska Preuß musste Miri gestützt in die Kabine gebracht werden. Unsere Garmischerin stürzte bereit in der ersten Laufrunde, lief jedoch das Rennen zu ende. Sie wurde anschließend mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht, indem sie auch stationär die Nacht verbringen musste. Am Sonntagmorgen wurde sie wieder aus dem Krankenhaus entlassen und trat laut Pressesprecher Schwarzbach die Heimreise an.

Der Massenstart am Sonntag fiel dem Nebel zum Opfer und so wurde stattdessen ein Sprintrennen in der Schießhalle ausgetragen. Der Sprint fand dann ohne Miriam Gössner statt. Hier siegte Franziska Hildebrand vor Nadine Horchler und Franziska Preuß. Bei den Männer wurde eine regulärer Massenstart durchgeführt, den erneut Arnd Peiffer für sich entschied. Rang zwei ging an Simon Schempp der Florian Graf auf Rang drei verwies.

Wir wünschen an dieser Stelle Miri gute Besserung!

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Comeback bei der Deutschen Meisterschaft in Altenberg – 07.09.2014

Miri hat nach 8 Monaten Pause ihren ersten Wettkampf bestritten. Beim Auftakt der Deutschen Meisterschaften im sächsischen Altenberg landete sie auf dem 6 Rang. Nach den 10 Langlauf Kilometern hatte sie im Ziel einen Rückstand von 1:29,3 Minuten auf die Deutsche Meisterin Franziska Hildebrand Auf Rang zwei lief die junge Viktoria Carl. Das Podium rundete die für Altenberg startende Kanadierin Megan Heinicke ab. Auf Rang vier und fünf landeten Nadine und Karolin Horchler. Bei den Herren gewann Florian Graf vor Arnd Peiffer und Simon Schempp. Vierter wurde Benedikt Doll. Auf den Plätzen fünf und sechs landeten Christoph Stephan und Johannes Kühn.

Die Langläufer und Läuferinnen des DSV gehörten nicht dem Starterfeld an.

Bei dem am Samstag startenden 7,5km Sprint kam Miri nicht über einen 13. Platz hinaus. Von zehn Scheiben blieben sieben Scheiben schwarz. Allerdings hatte es das Damenfeld am Schießstand nicht gerade einfach, denn während des Rennens kam Wind auf, durch den sich die Bedingungen gegenüber dem Anschießen stark veränderten. Rang 1 sicherte sich Nadine Horchler vor ihrer Schwester Karolin Horchler und der Vortagessiegerin Franziska Hildebrand. Bei den Herren siegte Arnd Peiffer vor Erik Lesser und Matthias Bischl.

Kurz vor Beginn des Rennens verzichtete Miri im Hinblick auf die erhöhte Verletzungsgefahr auf einen Start beim Verfolgungsrennen. Bereits beim Anschießen zogen Gewitterwolken auf. Als dann noch heftige Schauer aufkamen wurde auf einem abgeänderten Kurs mit einer Stunde Verspätung gestartet. Genauso wie Miri sagten auch Vanessa Hinz, Maren Hammerschmidt und Laura Hengelhaupt ihren Start ab. Deutsche Meisterin wurde Franziska Hildebrand vor Karolin und Nadine Horchler. Bei den Herren der Schöpfung verteidigte Arnd Peiffer erfolgreich seinen ersten Platz. Zweiter wurde Simon Schempp vor Erik Lesser.

Kopf hoch Miri und auf ein neues am kommenden Wochenende bei der zweiten Etappe der Deutschen Meisterschaft in Oberhof. Dort stehen mit dem Einzel, der Staffel und dem Massenstart noch drei weitere Wettkämpfe aus.

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Sommerleistungskontrolle findet ohne Miriam Gössner statt! – 17.07.2014 

Damit sich die Trainer Gerald Hönig und Tobias Reiter ein Bild des derzeitigen Leistungsniveaus der Biathlondamen machen konnten, stand wie jedes Jahr die Leistungskontrolle auf dem Programm. Durch ihren längeren Ausfall im letzten Jahr hat Miri mit ihren Trainern einen individuellen Trainingsplan ausgearbeitet. Hierbei hatte sie auch mit Gerald Hönig und Tobias Reiter beschlossen nicht an der SLK teilzunehmen. Sie trainierte aber ebenfalls die komplette Woche der Leistungskontrolle in Ruhpolding. Ebenso nicht teil nahm Franziska Preuß, die zwar die ganze Woche trainieren konnte aber einer maximalen Belastung womöglich, durch eine leichte Verletzung, nicht gewachsen sein könnte. An der Leistungskontrolle nahmen neben 20 Damen auch 15 Männer teil. Bei den Damen konnte Laura Dahlmeier, vor Franziksa Hildebrand, die Gesamtwertung für sich enttscheiden. Den dritten Platz teilten sich Marie Heinrich und Luise Kummer. Bei den Herren gewann Alexander Ketzer mit einem deutlichen Vorsprung auf Niklas Homberg, Johannes Kühn und die weiteren Starter. Im Interview mit dem Bayrischen Rundfunk sagte Miri: „Mein Körper lernt schnell wieder dazu, er nimmt die Reize gut an und es wird auch immer besser. Es hat sich in den letzten Wochen schon wieder einiges getan und von demher bin ich da eigentlich sehr froh darüber und ich hoffe das es so weitergeht“ ____________________________________________________________________________________________________________________________

Mit Buddy zurück an die Spitze – 22.02.2014

Da uns in letzter Zeit immer mehr Fragen zu Miri gestellt wurden, haben wir ein mal an der Quelle nachgefragt. Anbei findet ihr das kurze Interview, was uns schon jetzt Vorfreude auf nächste Saison ins Gesicht zaubert.

– Wie geht es dir?
Mir gehts gut danke:-)

– Was war dein größter Halt in der schweren Zeit? Was hat dir am meisten geholfen?
Auf jeden Fall meine Familie, Freunde und unser kleiner Hund der Buddy! Allein schon mit ihm spazieren zu gehen hat mich wieder auf andere Gedanken gebracht und mich abgelenkt!

– Wie sieht dein Tagesablauf aus?
Momentan bestimmen Arzt-termine meinen Tagesablauf

– Absolvierst du deine Trainingseinheiten zurzeit im Team oder alleine?
Alleine aber oft zusammen mit Buddy:-)

– Kommt es noch vor, dass du deine Trainingseinheiten wegen Schmerzen im Rücken abbrechen musst?
Nein eigentlich nicht

– Hast du dir schon ein Ziel gesetzt, wann du wieder mit dem A-Kader trainieren möchtest? Oder lässt du das auf dich zukommen? Wird es eventuell noch diese Saison sein?
Ja ich will gern ab Mai ganz normal mich wieder vorbereiten um dann im nexten Winter wieder topfit zu sein!

Weiterhin alles Gute für den Weg zurück in den Weltcup!

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Ab heute wird Miri im neuen Playboy zu sehen sein – 13.02.2014

So hat man Miriam Gössner noch nie gesehen. Für das Männermagazin „Playboy“ ließ sie alle Hüllen fallen. „Ich wollte eine andere, eine weiblichere Seite von mir zeigen, und ich denke, das ist toll gelungen. Man kennt uns Sportlerinnen ja immer nur im Rennanzug und in Trainingsklamotten, da ist nicht viel mit Weiblichkeit“ schwärmt die Garmischerin im Playboy-Interview. Auf die Frage wie es ihr momentan geht meinte sie, „Sagen wir mal: ganz okay. Die Olympia-Absage war einer der schwierigsten Momente meines Lebens. Aber für mich hätte Sotschi nur Sinn gemacht, wenn ich auch eine Medaillenchance gehabt hätte, und ich war einfach von den Schmerzen her nicht in der Lage, anständige Rennen zu laufen. Aber ich bin erst 23. In vier Jahren ist wieder Olympia. Da werde ich dabei sein.“ Die Münchner Abendzeitung wollte von ihr wissen ob sie schon Herzklopfen habe, wenn das Playboymagazin heute veröffentlicht wird. Ihre Antwort „Gar nicht mehr so sehr, die große Nervosität hatte ich, bevor ich das Heft erstmals gesehen habe. Mir war auch sehr klar, in welche Richtung die Bilder gehen sollten, den Busen zu zeigen, das war okay. Mehr wollte ich aber nicht offenbaren. Das wäre mir zu intim gewesen. Mir gefällt das Produkt, ich bin damit zufrieden, was man da sieht, das bin ich, die Miri Gössner. Mir war es wichtig, dass ich authentisch rüberkomme, dass da nicht am Photoshop die Beine drei Meter lang werden. Es steht Miri Gössner drauf, es ist Miri Gössner drin.“ Das gesamte Inteview und die Bilder könnt ihr im neuen Playboy anschauen.

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Foto: Ski Club Garmisch

Miri zu Gast beim Charity Roulette – 09.02.2014

Am vergangenen Wochenende fand in der Spielbank Garmisch-Partenkirchen eine weitere Casino Club Night statt. Hier konnten hervorragende 2.200€ beim Charity Roulette erspielt werden. Dieser Erlös geht an den Nachwuchs des SC Garmisch.  Miri und Felix Neureuther waren auch unter den zahlreichen Gästen zu finden.

 

 

 

 

 

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Kein Start in Sotschi und vorzeitiges Ende der Saison! – 04.01.14

Was sich in den letzten Wochen bereits abgezeichnet hat, ist nun auch eingetreten: Miri wird definitiv nicht an den Olympischen Winterspielen in Sotschi teilnehmen.

Bei der von Miri eigens anberaumten Pressekonferenz gab sie bekannt, dass die Schmerzen im Rücken einfach zu groß seien um eine entsprechende Leistung zu bringen. „Ich habe zwischen den Feiertagen alles versucht, um wieder in Form zu kommen und vielleicht doch noch mit nach Sotschi fahren zu können, aber es geht leider nicht. Mir geht meine Gesundheit vor und es gibt noch viele gute Athletinnen in unserer Mannschaft, die jetzt die Chance haben, meinen Platz einzunehmen.“ so Gössner mit Tränen in den Augen.

Mannschaftsarzt Dr. Wohlfahrt unterstützte die Entscheidung Gössners und sagte es sei nachvollziehbar das Gössner die Saison beendet.

Bei den kommenden Weltcups in Ruhpolding und Antholz wird sie nicht an den Start gehen. Wie es mit dem letzten Weltcupblock  Pokljuka, Konthiolathi und Oslo aussieht, lässt sich die 23-Jährige offen.

Wir drücken alle Daumen, dass es gesundheitlich aufwärts geht. Wir stehen immer hinter dir und freuen uns auf weiter tolle Jahre! Wir sind in Gedanken bei dir!

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Kein Start für Miri beim City Biathlon in Garmisch – 29.12.2013

Foto: Linda Sailer

Sie musste einen Start beim Showrennen in ihrer Heimat Garmisch-Partenkirchen leider wegen einer Erkältung kurzfristig absagen.

Dennoch lies sie es sich aber nicht nehmen, die Golden Round auf der gut präparierten Strecke,vor den Biathlonbegeisterten Menschen zu laufen. Sie kam deswegen sogar direkt vom Arzt in die Garmischer Innenstadt.

Als Evi Sachenbacher-Stehle und der Österreicher Christoph Sumann die Ziellinie als Gewinner überquerten, lag unsere Lokalmatadorin bereits warm eingepackt im Bett. Zweiter wurde das Duo Franziska Hildebrand und Hannes Schandl. Dahinter reihten sich Roman Rees und Anna Bömmel, sowie die Vorjahressieger Nadine Horchler und Matthias Bischl ein.

Der Arzt gab Miri das ok, ab Montag wieder locker mit dem Training zu beginnen. Sie gab sich in den Interviews zuversichtlich, dass sie in Oberhof beim Sprint am Freitag wieder an den Start gehen könne. Die Endgültige Entscheidung über ihren Start wird wie vor jedem Rennen, kurzfristig mit den Bundestrainern getroffen.

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Wir wünschen euch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr mit viel Gesundheit, Freude und alles was man fürs Glücklich sein braucht.

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Der Weltcupzirkus macht Halt in Hochfilzen – 11.12.2013

Foto: Linda Sailer

Der Weltcup wurde durch den Sprint der Damen am Freitag morgen eröffnet. Miri ging erst mir der Startnummer 98 ins Rennen. In der Loipe konnte sie, wie schon in der Vorwoche, eine beachtliche Laufzeit aufweisen. Am Schießstand wollte es mit 5 Fehlern nicht so recht klappen. Als 47. im Ziel sagte Miri: „Die Fehler liegend waren ärgerlich, ich hätte einfach nur rechts drehen müssen, aber ich habe den Wind falsch eingeschätzt, stehend waren sie auch nicht so weit weg“

„Ich hoffe, dass ich jetzt auch endlich einmal in einem Wettkampf das Laufen und Schießen zusammenbringen kann.“ so Miri

Große Anerkennung verdiente sich Miri vor allem mit einer beachtlichen Schlussrunde. „Es geht im Moment um jeden Meter, den ich unter Wettkampfbedingungen laufen kann“, sagte Gössner „Mir fehlen einfach die ganzen Trainingseinheiten vom Sommer. Von daher ist es gut, dass ich bis zum Schluss schnell laufe“

Foto: Linda Sailer

Auf einen Start in der Staffel am Samstag verzichtete sie. „Es fällt mir extrem schwer, Rennen auszulassen, vor allem die Staffel liegt mir eigentlich immer sehr am Herzen. Aber ich weiß, mit Blick auf die Olympischen Spiele, dass es nicht anders geht und ich das akzeptieren muss.“erklärte sie.

Der Verfolger in Hochfilzen wird wohl nicht die positivste Erinnerung von Miri auf ihrem Weg zu Olympia sein. Nach zehn Schießfehlern war die Aussicht auf eine Platzierung in den vorderen Rängen nicht mehr möglich. Sie kam als 58. ins Ziel. „Wir können es nicht nachvollziehen, was mit ihr heute gewesen ist. Sie hat sehr gut angeschossen und hatte auch sehr gute Trainingstage. Die Schießeinlagen heute waren aber wirklich schlecht. Man konnte nicht mal eine Tendenz erkennen, die Schüsse waren sehr verstreut“, rätselte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig.

Für Miri gilt jetzt den Kopf nicht hängen zu lassen, das Wochenende abzuhaken und nach vorne zu schauen. Wir sind uns sicher, das Miri ihren Weg gehen wird und wir werden sie dabei, so gut es geht, unterstützen.

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Gössner bewies, dass sich kämpfen lohnt – zurück auf der internationalen Bühne. – 02.12.2013

In der vergangenen Woche machte der Bitahlonzirkus in Östersund den ersten Halt. Der Weltcup sollte durch das Einzelrennen der Damen eröffnet werden. Über die lange 15km Distanz sagte Miri kurz vor dem Start ihre Teilnahme ab. Dieses wurde jedoch aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse gar nicht erst gestartet.

Das Einzel wurde am darauffolgenden Tag nachgeholt. Erste wurde Gabriela Soukalova (Tschechien), auf Platz zwei lief Anastasya Kuzmina (Slovakei). Die Dritte im Bunde wurde die Französin Marie Laure Brunet.

Bei den Herren setze Martin Fourcade (Frankreich) seine gute Leistung vom Vorjahr fort und gewann den Einzel souverän. Hinter ihm landeten die Österreicher Simon Eder und Daniel Messotitsch.

Am Freitag folgte der Sprint. Dieser wurde durch Miri eröffnet. Hierbei hat Miri nicht gewonnen, jedoch konnte sich unsere Strahlefrau wie eine Siegerin fühlen. Denn nur sechs Monate nach ihrem schweren Sturz feierte Miri mit einem 48. Platz und der 15.Laufzeit ein beachtliches Comeback. Die vier geschossenen Strafrunden rückten hierbei deutlich in den Hintergrund. „Ich bin einfach nur glücklich das ich dabei sein darf“ sagte die Bayerin. Den Sprint konnte überraschend Ann-Kristin Flatland (Norwegen) für sich entscheiden, sie verdrängte damit Olga Zaitseva (Russland) und Tora Berger (Norwegen) auf die Plätze zwei und drei. Bei den Herren gewann wie am Vortag der überragende Franzose Martin Fourcade. Auf den Plätzen zwei und drei landeten überraschend der Lokalmatador Fredrik Lindström und der US-Amerikaner Tim Burke, die alle Scheiben trafen.

Der Verfolger der Damen war buchstäblich vom Winde verweht, aufgrund dessen wurde der Wettkampf während des dritten Schießens abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt war es einfach selbst für die Top-Athleten nicht mehr beherrschbar. Die Herren mussten ihr Gewehr erst gar nicht schultern, der Verfolger wurde vor dem Start abgesagt.

Nun freuen wir uns auf den kommenden Weltcup in Hochfilzen, wo wir Miri vor Ort lautstark unterstützen werden.

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Foto: Miriam Gössner


Trainingslager Sjusjøen, Norwegen –  10.11.2013

Miri ist momentan mit dem Rest des deutschen Kaders in Norwegen bei dem finalen Trainigslehrgang. Wie man anhand der Bilder sehen kann, haben die Mädels viel Spass bei der Vorbereitung. Da die Gesundheit natürlich vor geht, wird Miri zusammen mit den Trainern nach dem Lehrgang entscheiden, ob sie bereits in Östersund die olympische Saison in Angriff nimmt, oder ob das ein anderer Weltcuport sein wird.

Wir freuen uns, dass Miri mit dem Lehrgang in Norwegen eines ihrer fokussierten Ziele erreicht hat und fiebern der kommenden Saison entgegen.

 

 

 

 

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DSV-Einkleidung – 03.11.2013

Foto: Miriam Gössner

Am 28.10 haben die Athleten des DSV ihre neuen Sachen (Klamotten, Auto usw.) für den kommenden Winter erhalten.

Dieses Jahr gab es zum ersten Mal ein Live-Stream in dem man an der Seite von Severin Freund und Miri die Einkleidung Live miterleben konnte.

Miri erzählte im Laufe der Einkleidung auch einiges über ihren Unfall, die Zeit danach, ihre Gesundheit und über die kommende Olympiasaison. Hierzu sagte sie „Ich bin zuversichtlich, dass ich bis zum Saisonauftakt wieder Fit werde“.

Hier könnt ihr euch den komplettem Stream zur Einkleidung anschauen http://www.youtube.com/watch?v=zr1mEcWA8Aw

 

 

 

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Miri kann endlich wieder lachen -23.10.2013

Ein kurzes Video über ihren Kampf für die bevorstehende Olympiasaison. http://www.sportschau.de/wintersport/biathlon/videomiriamgoessnersharterwegzuolympia100.html

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Wir nehmen Fahrt auf… – 09.10.2013

heute wurde die 1.000er Marke der Seitenbesuche geknackt! Dem Fanclub gehören mittlerweile 80 Miglieder aus 7 Ländern an. Ihr seit der Wahnsinn! Wir freuen uns sehr über so viel Zuspruch und Lob, vielen Dank dafür!

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Foto: Evi Sachenbacher-Stehle

Zurück auf dem kühlen Nass – 08.10.2013

Miri ist zurück in der Spur und absolvierte mit den restlichen deutschen Mädels die ersten Schneekilometer in der Skihalle Oberhof. In welchem Umfang sie mit trainieren konnte, ist leider nicht bekannt. Dennoch ist es definitiv ein gutes Zeichen und zeigt Miris Kampfgeist. #roadtosochi 

 

 

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Miri im Kader gesetzt – 02.10.2013

Trotz ihres schweren Fahrradunfalls ist Miri durch ihre tollen Leistungen des Vorjahres bereits für den A Kader gesetzt. Um die Rennen bestreiten zu können, gibt Miri momentan alles um wieder ganz fit zu werden.

Komplettiert wird das deutsche Damen Team von Andrea Henkel, Laura Dahlmeier, Franziska Hildebrand, Franziska Preuß und Evi Sachenbacher-Stehle. Die Männer wollen mit folgenden Nominierten angreifen. Arnd Peiffer, Andreas Birnbacher, Simon Schempp, Erik Lesser und Florian Graf. Wir drücken Miri alle Daumen, dass sie bald wieder ins Trainingsgeschehen mit den anderen deutschen Mädels einsteigen und eventuell schon bei dem Lehrgang in Norwegen mit dabei sein kann.

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Im Netz – 29.09.2013

Nach einigen Wochen voller Arbeit, Recherchen und Telefonaten ist es nun endlich vollbracht. Der 1. Miriam Gössner Fanclub ist online! Wir heißen Euch herzlich Willkommen und freuen uns auf eine schöne gemeinsame Zeit! – Betty Newman

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Kleiner Beitrag – große Wirkung – 14.09.2013

Am 14.09.13 fand auf dem Sportplatz des SC Erlstätt am Chiemsee das Benefiz- Fußballspiel der Björn Schulz Stiftung statt.

Die Stiftung hilft bereits seit 1996 Familien mit krebs- chronisch kranken Kindern und Jugendlichen. Der Erlös des Benefizspiels kam dem Irmengard-Hof am Chiemsee zu Gute. Für diesen guten Zweck ließen sich die Sportstars wie Michael Greis, Klaus Fischer uvm. nicht lange bitten und reisten an den Chiemsee.Ebenfalls vor Ort war Miriam Gössner, die zusammen mit Magdalena Neuner den Anstoß durchführen durfte.

Miriam über ihr Beisein (sinngemäß) „Auch wenn wir nur ein bisschen dazu beitragen können, dass es den Kindern besser geht, so ist es doch besser als nichts. Ich hoffe, dass es viele Menschen so sehen, denn dann ist es ein großes Stück was dazu beitragen kann. Dafür bin ich gerne bereit hier zu stehen und das Ganze zu unterstützen“ (Quelle: Regional Fernsehen Oberbayern Foto-Quelle: Magdalena Neuner Fanclub – Betty Newman

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Miram Gössners Angst vor einem Leben im Rollstuhl – 12.09.2013

Nach einem schweren Fahrrad-Unfall musste Deutschlands zweitbeste Biathletin Miriam Gössner fürchten, den Rest ihres Lebens im Rollstuhl zu sitzen. Nun bereitet sie sich auf die Winterspiele vor.

Ganzer Artikel hier

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Feuer frei! 09.09.2013

Da Miriam nicht zu den stärksten Schießerinnen gehört, kehrte sie Anfang September nach Norwegen zurück um dort an einer kontinuierlichen Schießleistung zu arbeiten.

Hierbei half ihr der frühere Schießtrainer von Ole Einer Björndalen Joar Himle, der sie unter seine Fittiche nahm. Der bayrische Turbo – Miriam Gössner – rüstet also für den kommenden Winter auf.

Wir wünschen ihr, dass diese Arbeit sich auszahlt und sie im kommenden Winter die Konkurentinnen am Schießstand das Fürchten lehren kann!